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SOZIALWISSENSCHAFTEN


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Aktuelle Mitteilungen aus dem Institut

Workshop: „SOEPcampus“ - Arbeiten mit dem Sozio-oekonomischen Panel

Der zweitägige Workshop am 22. und 23.10.2019 jeweils 9 bis 17 Uhr bietet eine fundierte und praxisorientierte Einführung in das Arbeiten mit dem umfangreichen Datenangebot des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). Der Workshop wird von Mitarbeitern des SOEP aus dem DIW durchgeführt und findet im Raum 15/502 (Seminarstr. 20) statt.

Aufbau, Datenstruktur, Ziehungsdesign und Gewichtungsstrategie des SOEP sowie sich daraus ergebende Analysepotentiale werden vorgestellt. In diversen „Hands-on Sessions“ können die TeilnehmerInnen den Datensatz sowie die vom SOEP zur Verfügung gestellte Datenmanagementinfrastruktur in praktischen Übungen kennenlernen. In den Übungen wird der Prozess vom Auffinden der interessierenden Variablen bis zur Erstellung eines Forschungsdatensatzes und der Durchführung erster Analysen nachempfunden. Für diesen Teil sind Grundkenntnisse im Umgang mit der Statistiksoftware Stata sowie grundlegender statistischer Analysemethoden erforderlich.

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende in M. A. und B. A. Studiengängen. Studierende können teilnehmen, wenn Sie über grundlegende Kenntnisse der Statistiksoftware Stata verfügen. Studierenden der Uni Osnabrück können in dem Workshop 4 LP (Studienleistung) oder 6 LP (Prüfungsleistung: Hausarbeit) erwerben. Näheres dazu entnehmen Sie der entsprechenden Veranstaltung im StudIP mit der Nummer 1.249.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt (20 TeilnehmerInnen). Sollte die Zahl der interessierten Studierenden kleiner sein, so wird der Workshop für externe TeilnehmerInnen geöffnet, von denen ein kleiner Beitrag (15,- €) zur Finanzierung erhoben wird. Für Studierende der UOS entstehen keine Kosten.

Für Studierende der Uni Osnabrück ist die Anmeldung über das StudIP möglich. Externe TeilnehmerInnen können sich über Frau Bröcker (vbroecke@uni-osnabrueck.de) anmelden.

Weitere Informationen zum SOEP erhalten Sie hier: https://www.diw.de/soep

 

Sprecherin der Forschungsstelle Japan neue Präsidentin der Deutsch-Japanischen Gesellschaft für Sozialwissenschaften

Auf der 15. Jahrestagung der German-Japanese Society for Social Sciences (GJSSS) in Hamburg trat die Sprecherin der Forschungsstelle Japan der Universität Osnabrück, Frau apl. Prof. Dr. Carmen Schmidt, ihr Amt als Präsidentin der GJSSS an. Sie folgt damit der langjährigen Präsidentin im Amt, Prof. Dr. Gisela Trommsdorrf (Universität Konstanz). Die GJSSS wurde im Jahre 1989 in Tokyo gegründet und umfasst distinguierte Wissenschaftler aus Deutschland und Japan, und ist damit die einzige ihrer Art in Deutschland. Die Amtsübergabe erfolgte im Zuge der Feierlichkeiten zum 30jährigen Bestehen der Gesellschaft, die mit einem Symposium zum Thema „Die digitale Herausforderung in Deutschland und Japan im Vergleich: Möglichkeiten, Risiken und digitale Kooperation“ begangen wurde. Zum Abschluss des Symposiums lud die japanische Generalkonsulin zu Hamburg, Kikuchi Katô, zu einer Feier des Geburtstages in ihre Residenz. „Ich freue mich über das neue Amt, so apl. Prof. Dr. Carmen Schmidt, „und auch darüber, dass die Geschäftsstelle der GJSSS nunmehr an die Universität Osnabrück verlegt wird. Ganz herzlich darf ich mich noch beim Japanischen Generalkonsulat in Hamburg für die große Unterstützung bedanken.“

 

Weitere Informationen:

apl. Prof. Dr. Carmen Schmidt

Sprecherin Forschungsstelle Japan, Universität Osnabrück

carmschm@uos.de

Symposium „Die digitale Herausforderung in Deutschland und Japan im Vergleich“

Die Digitalisierung stellt die internationale Gemeinschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts vor neue Herausforderungen mit großen Chancen und grenzübergreifenden Risiken. Um die damit verbundenen Probleme wie Sicherheit, Wirtschaft, Umwelt, Terrorismus, Organisierte Kriminalität und Migration zu lösen, ist ein enges Zusammenwirken aller beteiligten Länder erforderlich. Eine besondere Rolle kommt hierbei der deutsch-japanischen Zusammenarbeit im Bereich der Digitalisierung zu. Während Deutschland auf „Industrie 4.0“ setzt, will Japan die Entwicklung der super-smarten Gesellschaft „Society 5.0“ vorantreiben, um Probleme wie etwa die Überalterung der Gesellschaft zu lösen. Eine weitere Herausforderung ist die Verankerung von moralischen, ethischen und wirtschaftlichen Aspekten der Digitalisierung in der Gesellschaft. Im Rahmen des Symposiums „Die digitale Herausforderung in Deutschland und Japan im Vergleich: Möglichkeiten, Risiken und digitale Kooperation“ wurden diese Fragen von Referenten verschiedener Fachbereiche aus Deutschland und Japan thematisiert. „Das Symposium hat gezeigt“, so die Sprecherin der Forschungsstelle Japan der Universität Osnabrück, „wie wichtig es ist, das Thema Digitalisierung nicht nur aus einer interdisziplinären, sondern auch einer vergleichenden Perspektive zu betrachten. Während Japan mit seinem Konzept der Society 5.0 die Digitalisierung der Gesellschaft  in einem sehr raschen Tempo vorantreibt, werden in Deutschland überwiegend die Risiken und Möglichkeiten der Regulierung thematisiert. Die vergleichende Betrachtung der beiden Länder nimmt somit die Chancen und Risiken gleichermaßen in den Blick und ergänzt sich daher ideal.“

Das Symposium wurde veranstaltet von der Forschungsstelle Japan der Universität Osnabrück und der German-Japanese Society for Social Sciences (GJSSS) in Kooperation mit dem Japanischen Generalkonsulat Hamburg, der Universität Hamburg und dem German Institute for Global Area Studies (GIGA) Hamburg.

Symposium: The Digital Challenge in Germany and Japan in Comparison

Die Forschungsstelle Japan der Universität Osnabrück und der German-Japanese Society for Social Sciences (GJSSS) veranstalten in Kooperation mit dem Japanischen Generalkonsulat Hamburg, der Universität Hamburg und dem GIGA Hamburg ein Symposium. Die Veranstaltung beginnt am 18. Juni um 19 Uhr und endet am 19. Juni  um 15:30 Uhr an der Universität Hamburg und dem GIGA Hamburg.

Die Digitalisierung stellt die internationale Gemeinschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts vor neue Herausforderungen mit großen Chancen und grenzübergreifenden Risiken. Um die damit verbundenen Probleme wie Sicherheit, Wirtschaft, Umwelt, Terrorismus, Organisierte Kriminalität und Migration zu lösen, ist ein enges Zusammenwirken aller beteiligten Länder erforderlich. Eine besondere Rolle kommt hierbei der deutsch-japanischen Zusammenarbeit im Bereich der Digitalisierung zu, wie etwa der Kooperation, die durch die „Hannover-Deklaration“ im Rahmen der CeBit 2017 beschlossen wurde. Während Deutschland auf „Industrie 4.0“ setzt, will Japan die Entwicklung der super-smarten Gesellschaft „Society 5.0“ vorantreiben. Durch die Fokussierung auf Deutschland (Europa) und Japan (Ostasien) konzentrieren wir uns auf die Implikationen des technologischen Wandels aus kultursensibler Perspektive und erwarten Einblicke in Länderunterschiede in Digitalisierungsstrategien, aber auch in Unterschiede globaler Räume wie Europa und Ostasien.

Weitere Informationen unter: https://www.fsjapan.uni-osnabrueck.de/pages/de/ueber-uns/symposium-digitalisierung-in-deutschland-und-japan.php