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"Arbeiten in der Corona-Krise"

Arbeitswelt-Monitor der Universität Osnabrück, Teilnahme noch bis zum 31.5. möglich

Wie sieht der Arbeitsalltag in verschiedenen Branchen und Berufsfeldern während der Corona-Krise aus? Um die Auswirkungen der Corona-Krise in den unterschiedlichen Bereichen der Arbeitswelt sichtbar zu machen, haben die Universität Osnabrück und die Kooperationsstellen Hochschulen – Gewerkschaften in Niedersachsen und Bremen den Arbeitswelt-Monitor „Arbeiten in der Corona-Krise“ ins Leben gerufen. Die Teilnahme ist unter www.arbeit-corona.uni-osnabrueck.de noch bis Ende Mai möglich. 

Die Corona-Pandemie hat Deutschland fest im Griff. Auch die Arbeitswelt ist betroffen – und zwar weit über den Gesundheitssektor hinaus. Covid-19 und die Eindämmungsmaßnahmen haben in fast allen Wirtschaftszweigen und Berufsfeldern spürbare Auswirkungen auf die Arbeitenden. Allerdings sind die Effekte in verschiedenen Bereichen der Arbeitswelt höchst unterschiedlich: Für einige verschiebt sich der Arbeitsort ins Home Office, manche sind in Kurzarbeit, müssen Einkommenseinbußen hinnehmen oder sind von Erwerbslosigkeit bedroht.  Andere, insbesondere die zur Aufrechterhaltung der Lebensmittelversorgung, des Gesundheitssystems und der Daseinsvorsorge erforderlichen Berufsgruppen, müssen Mehrbelastungen hinnehmen und sind besonderen Infektionsrisiken ausgesetzt. Hinzu kommt, dass die Schließung von Kindergärten, Schulen und anderen Betreuungsmöglichkeiten viele Arbeitende vor Herausforderungen in der Organisation der Kinderbetreuung und des Arbeitsalltags stellt.

Aufgerufen teilzunehmen sind Arbeitende aus allen Branchen und Berufsfeldern sowie aus unterschiedlichen Beschäftigungsformen. Egal, ob jemand im Einzelhandel arbeitet, in der Industrie, in der Logistik, in der Pflege, im Kindergarten, im öffentlichen Sektor, im Kulturbereich oder einer anderen Branche, ob in einem festen Beschäftigungsverhältnis oder freiberuflich gearbeitet wird. Der Arbeitswelt-Monitor interessiert sich für die Alltagserfahrungen arbeitender Menschen: Wie erleben diese ihre Arbeit in Zeiten der Corona-Krise? Wie reagieren Arbeit- und Auftraggeber, welche Schutzmaßnahmen werden ergriffen und wie lassen sich Kinderbetreuung und Arbeit im Alltag vereinbaren?

"Ziel des Arbeitswelt-Monitors 'Arbeiten in der Corona-Krise' ist eine wissenschaftliche Berichterstattung über die Corona bedingten Veränderungen in der Arbeitswelt. Regelmäßige Folgebefragungen stellen sicher, dass der Monitor die Dynamik der Corona-Krise erfasst und ein realistisches Bild der Entwicklungen in der Arbeitswelt aus der Perspektive der Arbeitenden gezeichnet wird", so wissenschaftlicher Leiter der Studie Prof. Dr. Hajo Holst vom Institut für Sozialwissenschaften der Universität Osnabrück. Die Universität und die Kooperationsstellen Hochschulen und Gewerkschaften übernehmen gemeinsam die Kommunikation der Ergebnisse in die Öffentlichkeit, die Politik, die Arbeitswelt und die relevanten wissenschaftlichen Communities. 

Für weitere Informationen und Fragen steht Prof. Dr. Hajo Holst zur Verfügung (hajo.holst@uni-osnabrueck.de).

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Prof. Dr. Hajo Holst, Universität Osnabrück
Institut für Sozialwissenschaften
Seminarstraße 3, 49074 Osnabrück
Tel.: +49 541 969 4615
E-Mail: haholst@uni-osnabrueck.de

Liebe Studierende,

das Institut für Sozialwissenschaft begrüßt Sie alle herzlich zu einem eher ungewöhnlichen Sommersemester. Die aktuelle Situation erfordert von uns – Lehrenden wie Studierenden – die Suche nach flexiblen Lösungen, um den Lehr- und Studienbetrieb aufrecht zu erhalten. Wir bereiten uns daher auf ein „digitales Semester“ vor, damit Sie die Möglichkeit haben, das Gros der Lehrveranstaltungen in allen BA- und MA-Studiengängen online zu besuchen und ihre Leistungspunkte zu erwerben.  

 

Dabei orientieren sich die Lehrenden des Instituts an folgenden Grundregeln:

1. Start der Lehrveranstaltungen: Die Lehrveranstaltungen am Institut beginnen online – sofern die Universitätsleitung keine andere Entscheidung trifft  - am Montag, 20. April. In der Regel wird die erste Woche für organisatorische Fragen genutzt, bitte informieren Sie sich über Stud.ip über die Seminarpläne, Seminarliteratur, Einrichtung von (virtuellen) Arbeitsgruppen, Anforderungen für LP sowie weitere Infos, die Ihnen von den Lehrenden über den geplanten Seminarverlauf bereitgestellt werden – dies betrifft auch die Frage, welche Art der Online-Interaktion geplant ist. Dabei ist zu berücksichtigen, dass bis zum 19. April alle Gebäude für Studierende gesperrt sind und sich die meisten Lehrenden (sowie die Sekretariate, Prüfungsämter und Studienbüros) noch im Home Office befinden.

2. Primat der digitalen Lehre: Die Lehrenden am Institut werden ihre Lehre so planen und vorbereiten, dass wir ggf. das gesamte Semester in digitaler Form stattfinden lassen können. Ungeachtet aller Zeitpläne kann niemand voraussagen, wann wir wieder in die Präsenzlehre zurückkehren können. Selbst wenn dies im Laufe des Semesters möglich werden sollte, wird dies mit einigen Hürden, logistischen Schwierigkeiten und auch nachvollziehbaren Befürchtungen verbunden sein. Daher sollte in jedem Seminar zwischen Lehrenden und Studierenden geklärt werden, ob und wann Präsenzlehre erfolgt. Was wir vermeiden wollen, ist ein Hin- und Herpendeln zwischen On- und Offline-Lehre, weil dies die Planungssicherheit für alle Beteiligten zusätzlich erschwert.

3. Priorität für Stud.ip-Tools: Für die digitale Lehre werden wir primär jene Online-Tools nutzen, die die Universität Osnabrück über Stud.ip bzw. VirtUOS für alle zugänglich bereitstellt. Dies betrifft insbesondere das Video-Konferenz Tool Meeting (Big Blue Button), aber auch andere interaktive Formate (Blubber oder Forum). Wir haben die Lehrenden gebeten, die Nutzung unterschiedlichster (auch kommerzieller) Anbieter für Plattformen, Tele- oder Videokonferenzen zu vermeiden, nicht nur wegen kritischer Datenschutzfragen, sondern auch weil ansonsten die Studierenden von Lehrveranstaltung zu Lehrveranstaltung mit unterschiedlichen Tools konfrontiert werden.

4. Angebote zu Live-Interaktionen (etwa über Meeting oder im Live-Chat) werden– wenn irgendwie möglich – ausschließlich in den regulären Seminarzeiten (so wie sie auch in der Präsenzlehre vorgesehen waren) stattfinden, da ansonsten der gesamte Lehrplan ins Rutschen geraten würde. In der Praxis werden Live-Interaktionen je nach Typ von Lehrveranstaltungen unterschiedlich intensiv eingesetzt werden (auch je nach Server-Kapazität und je nach Seminargröße). Bitte erwarten Sie nicht, dass die Lehrveranstaltungen nun 1:1 online abgebildet werden können, sondern gehen Sie von einer Mischung von interaktiven Formaten (zu bestimmten Zeiten) und Selbstlernphasen (mit freier Zeiteinteilung) aus.  

5. Kernlehre / Blockveranstaltungen: Wir werden die Kernlehre (Pflichtveranstaltungen) in allen Studiengängen weitgehend abdecken können. Im Einzelfall kann es aber dazu kommen, dass Lehrveranstaltungen ausfallen oder verschoben werden müssen, dies betrifft insbesondere Angebote von Lehrbeauftragten, die unter diesen Bedingungen ihren Lehrauftrag nicht wahrnehmen können, sowie Blockveranstaltungen, die eine Präsenz zwingend erfordern. Dafür bitten wir um Verständnis. Bisher gehen wir davon, dass Blockseminare, die für Juni/Juli terminiert worden sind, stattfinden können – bitte informieren Sie sich hierzu laufend über Stud.ip oder im Dialog mit den zuständigen Lehrenden.  

6. Teilnahme: Auch die Online-Lehre funktioniert nur (gerade im interaktiven Bereich), wenn eine gewisse Verbindlichkeit in der Teilnahme hergestellt wird. Sie können die Lehrenden unterstützen, indem Sie frühzeitig entscheiden, welchen Lehrveranstaltungen Sie online folgen wollen, um dort definitiv Studien- oder Prüfungsleistungen zu erwerben. Sollten Sie – angesichts der widrigen Umstände und entgegen Ihrer bisherigen Planung – Ihren Studienplan ändern und Seminare auf spätere Semester schieben wollen, tragen Sie sich bitte aus den Teilnahmelisten in Stud.ip aus.

7. Abgabefristen für schriftliche Arbeiten: Die Lehrenden wurden gebeten, bei der Verlängerung von Fristen für schriftliche Arbeiten aus dem Wintersemester 2019/20 Kulanz walten zu lassen. Die meisten haben die Fristen bereits auf Anfang Mai verlängert. Verlängerung des Bearbeitungszeitraums von BA- und MA-Arbeiten: Bitte setzen Sie sich hier mit Ihren Betreuer*innen, dem Prüfungsausschuss (Prof. Dr. Kai-Olaf Maiwald) und dem zuständigen Prüfungsamt in Verbindung, auch hier bemühen wir uns in begründeten Fällen um kulante Regelungen.

 

Das gesamte Unterfangen ist für alle – Lehrende wie Studierende – gleichermaßen ein Lernprozess, da wir alle nicht in E-Learning und online-Formaten geschult sind. Wir müssen ein wenig „learning by doing“ betreiben und einige Formate ausprobieren, manches wird gut funktionieren, anderes wird sich vielleicht als weniger sinnvoll herausstellen. Aber das ist ja im „normalen“ Unialltag auch nicht anders. Gleichzeitig bietet die Lage auch eine Chance, neue Wege zu gehen. Und wer weiß: Vielleicht erfährt dann die gute, alte Präsenzlehre bei allen eine ganz neue Popularität J

 

In diesem Sinne wünschen wir allen ein gutes, gesundes Semester!

 

Für den Institutsvorstand

Prof. Dr. Ulrich Schneckener (Direktor des Instituts)

Dear students,

The Institute of Social Sciences welcomes you all to a rather unusual summer semester. The current situation requires us - teachers and students alike - to find flexible solutions in order to maintain teaching and study activities. We are therefore preparing for a "digital semester" so that you will have the opportunity to attend the majority of courses in all BA and MA programs online and to acquire your credit points. 

In doing so, the institute's lecturers are guided by the following basic rules:

1. Start of the courses: Courses begin online - unless the university management decides otherwise - on Monday, April 20. Usually the first week is used for organizational questions. Please consult Stud.ip for information on seminar schedules, seminar literature, setting up of (virtual) working groups, requirements for credits and other information provided by the lecturers about the planned course of the seminar - this also includes the question of what kind of online interaction planned. Please note that all buildings will be closed to students until 19 April and most of the lecturers (as well as the secretariats, examination offices and study offices) will still operate in Home Office.

2. The primacy of digital teaching: The lecturers at the institute will plan and prepare their teaching in such a way that we can have the entire semester in digital form, if necessary. Regardless of all schedules, nobody can predict when we will be able to return to presence teaching. Even if this should become possible during the further semester, in each seminar, it should be agreed between lecturers and students whether and when presence teaching will resume. What we want to avoid is hopping back and forth between online and offline teaching, because that would undermine any reliable structure for all participants.

3. The priority for Stud.ip tools: For digital teaching, we will primarily use those online tools that the University of Osnabrück makes available to everyone via Stud.ip or VirtUOS. This concerns in particular the video conference tool Meeting (Big Blue Button), but also other interactive formats (Blubber or Forum). We have asked the teaching staff to avoid the use of different (also commercial) providers for platforms, tele- or video-conferencing, not only because of critical data protection issues, but also because otherwise students will be confronted with different tools changing from course to course.

4. Offers of live interaction (for example, via meeting or live chat) will - if at all possible - take place exclusively during the regular seminar times (as they were also planned for the regular schedule). In practice, live interactions will be used with varying frequency depending on the type of course (also depending on server capacity and the size of the seminar). Please do not expect that courses can now be displayed 1:1 online, but assume a mixture of interactive formats (at certain times) and self-study phases (with free time allocation). 

5. Core courses / block courses: We will be able to largely cover the core lectures and seminars (compulsory courses) in all study programs. In individual cases, however, courses may have to be cancelled or postponed. This applies in particular to courses offered by part-time lecturers (Lehrbeauftragte) who are unable to do their teaching under these circumstances, as well as to block seminars which require compulsory attendance. We ask for your understanding. So far, we assume that block seminars scheduled for June/July can still take place - please keep yourself informed via Stud.ip or in dialogue with the responsible lecturers.

6. Participation: Even online teaching only works (especially in the interactive way) if a certain commitment is made in terms of participation. You can support the teaching staff by deciding as early as possible which courses you want to follow online in order to acquire credits. Should you - due to circumstances and by changing your plans - wish to delay your study plan and postpone seminars to later semesters, please remove your name from the participation lists in Stud.ip.

7. Deadlines for submission of written papers: Lecturers were asked to exercise goodwill in extending deadlines for written papers from the winter semester 2019/20. Most have already extended the deadlines to the beginning of May. Extension of the deadline for BA and MA theses: Please contact your supervisors, the chair of examination committee (Prof. Dr. Kai-Olaf Maiwald) and the responsible examination office for further guidance.

The whole situation is a learning process for everyone – teaching staff and students alike - as we are all not trained in e-learning and online formats. We have to do "learning by doing" and simply check out some formats. Some things will work well; others may turn out to be less useful. But that is not different from "normal" everyday university life. At the same time, the situation also offers an opportunity to find new ways. And who knows: Maybe the good, old classroom teaching will experience a new popularity among students and lecturers.

With this in mind, we wish everyone a good and healthy semester!

For the Institute Board

Prof. Dr. Ulrich Schneckener (Director of the Institute)

Vertrauen und Akzeptanz in erweiterten und virtuellen Arbeitswelten

Unter diesem Leitthema forschen seit 2018 sechs Promovierende und sieben Professor_Innen aus fünf Fachbereichen der Universität Osnabrück gemeinsam in dem Graduiertenkolleg VA-EVA.

Die Einführung digitaler Technologien am Arbeitsplatz birgt vielfältige Chancen und Risiken, die sich auf Individuen, Organisationen und Gesellschaft auswirken. Im Rahmen des Graduiertenkollegs bündeln die beteiligten Fachbereiche (Wirtschaftswissenschaften, Institut für Psychologie, Rechtswissenschaften, Kultur- und Sozialwissenschaften und das Institut für Kognitionswissenschaften) ihr Wissen und ihre Ressourcen, um diese Aspekte interdisziplinär zu erforschen. Im Fokus stehen dabei die Technologien der Augmented und Virtual Reality, mit deren Hilfe z.B. manuelle und komplexe Arbeitsprozesse durch technische Assistenzsysteme unterstützt sowie Aus- und Weiterbildungsinhalte vollständig digitalisiert werden können. Neben technologiespezifischen Inhalten werden innerhalb des Graduiertenkollegs aber auch grundlegende ethische und soziale Problemstellungen der Digitalisierung erörtert, auf deren Basis ein Verständnis für die Arbeitswelt von Morgen geschaffen werden soll.

In der Ringvorlesung im laufenden Wintersemester 2019/2020 werden die ersten Ergebnisse dieser Forschung der breiten Öffentlichkeit in Osnabrück vorgestellt. Als Vortragende vermitteln Vertreter_Innen der Wissenschaft und Praxis sowie die beteiligten Professor_Innen und Promovierenden diese Themen lebensnah und verständlich - auch für fachfremde Veranstaltungsgäste.

Die Ringvorlesung richtet sich insbesondere an Studierende der beteiligten Fachbereiche und bietet diesen die Chance, das eigene Fachwissen „über den Tellerrand hinaus“ zu erweitern. Daneben heißt das Graduiertenkolleg auch alle Interessierten willkommen, die ein Interesse an digitalen Technologien sowie die weitreichenden Folgen deren Einsatzes in der Arbeitswelt haben.

Wann?             Ab dem 05.11.19 jeweils dienstags von 18:00 bis ca. 19:30 Uhr

Wo?                 15/E16 (EW-Gebäude)

Den genauen Ablaufplan und weitere Informationen zum Graduiertenkolleg entnehmen Sie bitte der Homepage: vaeva.uos.de oder auf Stud.IP.

Studierende der Universität Osnabrück werden gebeten, sich bei Stud.IP in die Veranstaltung „Ringvorlesung Vertrauen und Akzeptanz in erweiterten und virtuellen Arbeitswelten“ einzutragen (https://bit.ly/2MKmCTq).“

Die sozialwissenschaftlichen Vorlesungen finden Ende Januar 2020 statt:

  • 21.01.20: Disruption oder Kontinuität? Beschäftigtenperspektiven auf die Digitalisierung der eigenen Arbeit (Prof. Dr. Hajo Holst)
  • 28.01.20: De-Globalisierung? Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die internationale Arbeitsteilung (Dr. Florian Butollo)

Einladung zu einer Präsentation der postgradualen MA Programme des Europa-Kollegs Brügge/Natolin

Die Präsentation findet am Montag, den 11. November 2019, 12-14h im Raum 04/E10 statt. Eine Delegation des Europa-Kolleg wird die Universität Osnabrück besuchen, um über die Studienmöglichkeiten am Europa-Kolleg zu informieren.

Das Europa-Kolleg gilt als „Kaderschmiede“ für die EU Institutionen und Organisationen im Umfeld der EU. Die 1-jährigen MA-Studiengänge mit Schwerpunkt entweder „public policy and administration“, „international relations“ oder „interdisciplinary European Studies“ richten sich insbesondere an MA Studierende, die im Anschluss an ihr Studium oder in Form eines 1-jährigen Auslandsstudiums noch im Rahmen des MA in UOS ihre EU-Kenntnisse vertiefen wollen. BA-Studierende können sich bewerben, wenn sie 240 LP oder 180LP und längere relevante praktische Erfahrungen gesammelt haben.

Schreibwerkstätten für Sozialwissenschaftler_innen

Auch im Wintersemester 2019/20 finden in Kooperation mit dem Sprachenzentrum wieder Schreibwerkstätten für Studierende des Instituts für Sozialwissenschaften statt.

Die Schreibwerkstatt wird für Bachelor- und Masterstudierende angeboten und kann mit 2 ECTS Punkten im Wahlbereich angerechnet werden.

 Die erste Schreibwerkstatt findet bereits am 18. und 25.10.2019 statt und befasst sich mit dem Thema „Zeit- und Selbstmanagement beim Schreiben“.

WICHTIGER HINWEIS: Pro Blockkurs können max. 10 Studierende teilnehmen. Die Schreibwerkstatt kann nur einmal belegt werden. Sollten Sie nach Anmeldung nicht an dem Kurs teilnehmen können, wird darum gebeten, sich frühzeitig aus der Veranstaltung auszutragen, um anderen eine Teilnahme zu ermöglichen.

Die Anmeldung kann ab sofort über Stud.IP erfolgen:

1.141 Zeit- und Selbstmanagement beim Schreiben (Kurs Bachelor) 18.10. und 25.10.2019 jeweils von 12:30-16:30 Uhr

1.137 Schreibwerkstatt: Meine erste Hausarbeit (Kurs Bachelor): Fr. 29.11.. + Sa. 30.11.2019

1.138 Schreibwerkstatt: Startschuss: „Bachelorarbeit“ (Kurs Bachelor): Fr. 31.01.19. + Sa. 01.02.2020

1.139 Schreibwerkstatt: Verständlich schreiben (Kurs Bachelor und Master): Fr. 28.02. + Sa. 29.02.2020

Fr. 16-19 Uhr, Sa. 10-15:30 Uhr

Workshop zur Östlichen Nachbarschaft in Chernivtsi/Czernowitz

Unter dem Titel „Conflict-Identity-Statehood: Perspectives for the EU and its Eastern Neighbourhood“ fand vom 30. September bis 5. Oktober in Chernivtsi/Czernowitz (Ukraine) eine Summer School statt, an der sieben Studierende aus der Ukraine, fünf aus der Republik Moldau sowie sechs aus Osnabrück teilnahmen. Der Workshop richtete sich an Master-Studierende der Politikwissenschaft und wurde von Prof. Dr. Ulrich Schneckener (Institut für Sozialwissenschaften) in Kooperation mit der Yuriy Fedkovych Chernivtsi National University sowie dem Wiener Institut für Donauraum organisiert. Finanziert wurde die Summer School mit Mitteln des DAAD. Die Studierenden beschäftigten sich intensiv mit den Konflikten in der Ukraine sowie in Moldau sowie mit den Beziehungen der EU zur Östlichen Nachbarschaft. Das Programm bestand zum einen aus Vorträgen und Diskussionen mit Lehrenden aus Wien, Kiev, Chernitvsi, Chisinau und Osnabrück, zum anderen mussten die Teilnehmenden eigene Szenarien zur künftigen Entwicklung der Region entwickeln und präsentieren. Außerdem besuchte die Gruppe das Museum für die Jüdische Geschichte und Kultur der Bukowina und unternahm eine Exkursion zur Festung Chotyn im nördlichen Teil Bessarabiens. Ein wesentlicher Aspekts des Workshop war das gegenseitige Kennenlernen, das Knüpfen neuer Kontakte sowie der interkulturelle Austausch zwischen den Studierenden aus den drei Ländern – für alle eine sehr positive und intensive Erfahrung!

Workshop: „SOEPcampus“ - Arbeiten mit dem Sozio-oekonomischen Panel

Der zweitägige Workshop am 22. und 23.10.2019 jeweils 9 bis 17 Uhr bietet eine fundierte und praxisorientierte Einführung in das Arbeiten mit dem umfangreichen Datenangebot des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). Der Workshop wird von Mitarbeitern des SOEP aus dem DIW durchgeführt und findet im Raum 15/502 (Seminarstr. 20) statt.

Aufbau, Datenstruktur, Ziehungsdesign und Gewichtungsstrategie des SOEP sowie sich daraus ergebende Analysepotentiale werden vorgestellt. In diversen „Hands-on Sessions“ können die TeilnehmerInnen den Datensatz sowie die vom SOEP zur Verfügung gestellte Datenmanagementinfrastruktur in praktischen Übungen kennenlernen. In den Übungen wird der Prozess vom Auffinden der interessierenden Variablen bis zur Erstellung eines Forschungsdatensatzes und der Durchführung erster Analysen nachempfunden. Für diesen Teil sind Grundkenntnisse im Umgang mit der Statistiksoftware Stata sowie grundlegender statistischer Analysemethoden erforderlich.

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende in M. A. und B. A. Studiengängen. Studierende können teilnehmen, wenn Sie über grundlegende Kenntnisse der Statistiksoftware Stata verfügen. Studierenden der Uni Osnabrück können in dem Workshop 4 LP (Studienleistung) oder 6 LP (Prüfungsleistung: Hausarbeit) erwerben. Näheres dazu entnehmen Sie der entsprechenden Veranstaltung im StudIP mit der Nummer 1.249.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt (20 TeilnehmerInnen). Sollte die Zahl der interessierten Studierenden kleiner sein, so wird der Workshop für externe TeilnehmerInnen geöffnet, von denen ein kleiner Beitrag (15,- €) zur Finanzierung erhoben wird. Für Studierende der UOS entstehen keine Kosten.

Für Studierende der Uni Osnabrück ist die Anmeldung über das StudIP möglich. Externe TeilnehmerInnen können sich über Frau Bröcker (vbroecke@uni-osnabrueck.de) anmelden.

Weitere Informationen zum SOEP erhalten Sie hier: https://www.diw.de/soep

 

 

Programm

 

Dienstag, 22. Oktober 2019        

9:00 –  9:30     Registrierung der Teilnehmer und Begrüßung 

9:30 – 12:30    Inhalte und Struktur des SOEP (mit Pause)

12:30 – 13:30 Mittagspause

13:30 – 14:30  Serviceleistungen des SOEP/ Paneldata.org

14:30 – 14:45  Kaffeepause

14:45  - 17:30 Erstellen eines Datensatzes, erste Analysen im Längsschnitt

           

 

Mittwoch, 23. Oktober 2019

9:00 – 10:30    Potentiale und Limitation des SOEP für längsschnittliche und kontextuale Analysen im SOEP

10:30 – 10:45  Kaffeepause

10:45 – 12:15  Ziehungsdesign und Gewichtung im SOEP

12:15 - 12:30 SOEP Datenzugang, Abschlussmoderation

 

 

Sprecherin der Forschungsstelle Japan neue Präsidentin der Deutsch-Japanischen Gesellschaft für Sozialwissenschaften

Auf der 15. Jahrestagung der German-Japanese Society for Social Sciences (GJSSS) in Hamburg trat die Sprecherin der Forschungsstelle Japan der Universität Osnabrück, Frau apl. Prof. Dr. Carmen Schmidt, ihr Amt als Präsidentin der GJSSS an. Sie folgt damit der langjährigen Präsidentin im Amt, Prof. Dr. Gisela Trommsdorrf (Universität Konstanz). Die GJSSS wurde im Jahre 1989 in Tokyo gegründet und umfasst distinguierte Wissenschaftler aus Deutschland und Japan, und ist damit die einzige ihrer Art in Deutschland. Die Amtsübergabe erfolgte im Zuge der Feierlichkeiten zum 30jährigen Bestehen der Gesellschaft, die mit einem Symposium zum Thema „Die digitale Herausforderung in Deutschland und Japan im Vergleich: Möglichkeiten, Risiken und digitale Kooperation“ begangen wurde. Zum Abschluss des Symposiums lud die japanische Generalkonsulin zu Hamburg, Kikuchi Katô, zu einer Feier des Geburtstages in ihre Residenz. „Ich freue mich über das neue Amt, so apl. Prof. Dr. Carmen Schmidt, „und auch darüber, dass die Geschäftsstelle der GJSSS nunmehr an die Universität Osnabrück verlegt wird. Ganz herzlich darf ich mich noch beim Japanischen Generalkonsulat in Hamburg für die große Unterstützung bedanken.“

 

Weitere Informationen:

apl. Prof. Dr. Carmen Schmidt

Sprecherin Forschungsstelle Japan, Universität Osnabrück

carmschm@uos.de

Symposium „Die digitale Herausforderung in Deutschland und Japan im Vergleich“

Die Digitalisierung stellt die internationale Gemeinschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts vor neue Herausforderungen mit großen Chancen und grenzübergreifenden Risiken. Um die damit verbundenen Probleme wie Sicherheit, Wirtschaft, Umwelt, Terrorismus, Organisierte Kriminalität und Migration zu lösen, ist ein enges Zusammenwirken aller beteiligten Länder erforderlich. Eine besondere Rolle kommt hierbei der deutsch-japanischen Zusammenarbeit im Bereich der Digitalisierung zu. Während Deutschland auf „Industrie 4.0“ setzt, will Japan die Entwicklung der super-smarten Gesellschaft „Society 5.0“ vorantreiben, um Probleme wie etwa die Überalterung der Gesellschaft zu lösen. Eine weitere Herausforderung ist die Verankerung von moralischen, ethischen und wirtschaftlichen Aspekten der Digitalisierung in der Gesellschaft. Im Rahmen des Symposiums „Die digitale Herausforderung in Deutschland und Japan im Vergleich: Möglichkeiten, Risiken und digitale Kooperation“ wurden diese Fragen von Referenten verschiedener Fachbereiche aus Deutschland und Japan thematisiert. „Das Symposium hat gezeigt“, so die Sprecherin der Forschungsstelle Japan der Universität Osnabrück, „wie wichtig es ist, das Thema Digitalisierung nicht nur aus einer interdisziplinären, sondern auch einer vergleichenden Perspektive zu betrachten. Während Japan mit seinem Konzept der Society 5.0 die Digitalisierung der Gesellschaft  in einem sehr raschen Tempo vorantreibt, werden in Deutschland überwiegend die Risiken und Möglichkeiten der Regulierung thematisiert. Die vergleichende Betrachtung der beiden Länder nimmt somit die Chancen und Risiken gleichermaßen in den Blick und ergänzt sich daher ideal.“

Das Symposium wurde veranstaltet von der Forschungsstelle Japan der Universität Osnabrück und der German-Japanese Society for Social Sciences (GJSSS) in Kooperation mit dem Japanischen Generalkonsulat Hamburg, der Universität Hamburg und dem German Institute for Global Area Studies (GIGA) Hamburg.

Symposium: The Digital Challenge in Germany and Japan in Comparison

Die Forschungsstelle Japan der Universität Osnabrück und der German-Japanese Society for Social Sciences (GJSSS) veranstalten in Kooperation mit dem Japanischen Generalkonsulat Hamburg, der Universität Hamburg und dem GIGA Hamburg ein Symposium. Die Veranstaltung beginnt am 18. Juni um 19 Uhr und endet am 19. Juni  um 15:30 Uhr an der Universität Hamburg und dem GIGA Hamburg.

Die Digitalisierung stellt die internationale Gemeinschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts vor neue Herausforderungen mit großen Chancen und grenzübergreifenden Risiken. Um die damit verbundenen Probleme wie Sicherheit, Wirtschaft, Umwelt, Terrorismus, Organisierte Kriminalität und Migration zu lösen, ist ein enges Zusammenwirken aller beteiligten Länder erforderlich. Eine besondere Rolle kommt hierbei der deutsch-japanischen Zusammenarbeit im Bereich der Digitalisierung zu, wie etwa der Kooperation, die durch die „Hannover-Deklaration“ im Rahmen der CeBit 2017 beschlossen wurde. Während Deutschland auf „Industrie 4.0“ setzt, will Japan die Entwicklung der super-smarten Gesellschaft „Society 5.0“ vorantreiben. Durch die Fokussierung auf Deutschland (Europa) und Japan (Ostasien) konzentrieren wir uns auf die Implikationen des technologischen Wandels aus kultursensibler Perspektive und erwarten Einblicke in Länderunterschiede in Digitalisierungsstrategien, aber auch in Unterschiede globaler Räume wie Europa und Ostasien.

Weitere Informationen unter: https://www.fsjapan.uni-osnabrueck.de/pages/de/ueber-uns/symposium-digitalisierung-in-deutschland-und-japan.php