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Migration und Kultur

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Beschreibung

In Diskursen zu Migration ist Kultur seit jeher ein Schlüsselbegriff. Er dient als Zuschreibung von Fremdheit, die Migrant_innen zu den „Anderen“ der deutschen Mehrheitsgesellschaft macht. Kultur ist politisch umkämpft, indem über sie der Ein- und Ausschluss bestimmter Bevölkerungsgruppen reguliert wird. Doch kann Kultur in der Migrationsforschung auch als analytische Kategorie nutzbar gemacht werden?
Im Seminar soll dieser Frage nachgegangen und ein analytischer Blick auf die umkämpften Schauplätze von Gesellschaft und Kultur gerichtet werden. Dafür wird zuerst der Kulturbegriff theoretisch reflektiert. Denn Kultur ist kein homogenes Konzept, sondern ihr haften vielfältige Bedeutungen an. Je nach theoretischer Perspektive wird Kultur als Identität, Diskurs, Figuration, Kapital oder Ideologie verhandelt. Ziel ist es, diese Konzepte als Werkzeuge zur Analyse von und kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Diskursen zu Migration und Integration zu nützen. Grundlage des Seminars bildet daher neben der Lektüre von soziologischen Grundlagentexte und Studien der kritischen Migrationsforschung auch die Auseinandersetzung mit aktuellen Medienbeiträgen.

Weitere Angaben

Ort: 15/113: Do. 12:00 - 14:00 (11x), 02/E04: Do. 12:00 - 14:00 (1x)
Zeiten: Do. 12:00 - 14:00 (wöchentlich), Ort: 15/113, 02/E04
Erster Termin: Do , 12.04.2018 12:00 - 14:00, Ort: 15/113
Veranstaltungsart: Seminar (Offizielle Lehrveranstaltungen)

Studienbereiche

  • Sozialwissenschaften > Master Internationale Migration und Interkulturelle Beziehungen (IMIB) > Modul 4: Migration und Interkulturalität
  • Interdisziplinäre Studiengänge > Internationale Migration und Interkulturelle Beziehungen (IMIB) - siehe unter Sozialwissenschaften
  • Sozialwissenschaften > Master Soziologie
  • Sozialwissenschaften > Master Politikwissenschaft

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