INSTITUT FÜR

SOZIALWISSENSCHAFTEN


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Laufende Forschungsprojekte

TeamWork 4.0 – Gruppenförmige Arbeitsorganisation als Digitalisierungsressource (BMBF, 2017-2020)

Zusammen mit zwei weiteren Forschungsinstitutionen (TU Darmstadt, IMU Stuttgart) und drei Industriepartnern (Daimler, Mahr, Voith) untersucht das Team des Fachgebiets die Auswirkungen der Digitalisierung auf die verschiedenen Formen industrieller Team- und Gruppenarbeit (vom Shopfloor-Management über Teamarbeit bis zu ganzheitlichen Produktionssystemen). Im Mittelpunkt der Forschung der UOS stehen dabei die Zusammenhänge zwischen Rationalisierung und Digitalisierung sowie die Perspektiven der Mitarbeiter auf die technologische Entwicklung.

Projektleitung und Konsortialführerschaft: Prof. Dr. Hajo Holst

Bearbeitung: Hendrik Brunsen M.A., Dr. Yannick Kalff, Robert Sinopoli M.A.

Lean Production und die Qualität der Gruppenarbeit (Industriepartner, 2016-2019)

Anknüpfend an die klassischen arbeits- und industriesoziologischen Studien zur Gruppenarbeit untersucht das Vorhaben die Wechselwirkungen zwischen Lean Production und der Qualität der Gruppenarbeit in ihren verschiedenen Dimensionen. Auf der Basis eines Mixed-Methods-Ansatzes werden Belegschaftsbefragungen und qualitative Interviews kombiniert, um die Zusammenhänge zwischen den Eckpunkten industrieller Gruppenarbeit, Wirtschaftlichkeit und den Arbeitsbedingungen zu beleuchten.

Projektleitung: Prof. Dr. Hajo Holst

Bearbeitung: Steffen Niehoff M.A., Robert Sinopoli M.A.

Digitale Assistenzsysteme in Multi-Modell-Montagelinien (Industriepartner, 2018-2019)

In den Montagebereichen der Automobilindustrie geht der Trend zu flexiblen Multi-Modell-Linien. Aufgrund der wachsenden Varianten- und Modellvielfalt steigt für die Mitarbeiter_innen auf dem Shopfloor die Komplexität ihrer Aufgaben deutlich an - und damit für die Unternehmen auch die Qualitätsherausforderungen. Das Vorhaben begleitet ein Pilotvorhaben des Industriepartners und arbeitet zudem vergleichende Fallstudien aus dem In- und Ausland auf. Dabei werden die Möglichkeiten untersucht, die wachsende Komplexität in der Montage durch den Einsatz digitaler Assistenz- und Informationssysteme beherrschbar zu machen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Sichtweisen der Mitarbeiter_innen, die vor Ort die digitalen Systeme einsetzen und nutzen.

Projektleitung: Prof. Dr. Hajo Holst

Bearbeitung: Hendrik Brunsen M.A., Dr. Yannick Kalff, Steffen Niehoff M.A, Robert Sinopoli M.A.

Graduiertenkolleg "Vertrauen und Akzeptanz in virtuellen und erweiterten Arbeitswelten" (UOS, 2018-2021)

Das Graduiertenkolleg bringt Forscher_innen aus fünf Disziplinen - Kognitionswissenschaften, Psychologie, Soziologie, Rechtswissenschaften und Wirtschaftsinformatik - zusammen, um anhand von Smart Glasses den Wandel der Arbeitswelt aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Die Soziologie wird durch Nadine Kleine vertreten. 

Beendete Forschungsprojekte

Zufriedenheitsbefragung (mehrfach, 2014-2017)

Mitarbeiterbefragung in einem Automobilunternehmen zur Zufriedenheit mit der Interessenvertretung.

EFIS -Externe Flexibilität und interne Stabilität im Wertschöpfungssystem "Automobil" (BMBF 2009-2013)

Zusammen mit zwei Industriepartnern aus der Automobilindustrie und zwei Forschungs- und Gestaltungspartnern beschäftigte sich der Verbund mit der sozial und ökonomisch nachhaltigen Gestaltung von Flexibilisierungsinstrumenten. Der Verbund war an der FSU Jena angesiedelt. Die Koordination und Projektleitung hatte Hajo Holst gemeinsam mit Prof. Dr. Klaus Dörre inne.

YoUnion - Young Workers and Interest Representation (EU, 2013-2014)

Gegenstand des Vorhabens waren die Versuche deutscher Gewerkschaften, junge Arbeitende als Mitglieder zu gewinnen und ihre Interessen zu vertreten. Das Konsortium wurde von ADAPT, Italien koordiniert und umfasste neben der von Hajo Holst an der FSU Jena geleiteten Deutschlandstudie noch Fallstudien in den Belgien, den Nierderlanden, Spanien und Großbritannien.

SODIPER - Social Dialogue and Precarious Employment in the Global Delivery Industry (EU, 2011-2012)

Das Vorhaben beschäftigte sich mit der Organisation der Paketzustellung im europäischen Vergleich. Zentral für die Dynamik in den Paketketten und die Arbeit der Zusteller_innen ist die umfangreiche Fremdvergabe der Zustelltätigkeiten an Kleinbetriebe und Selbstfahrer_innen. Das an der FSU Jena angesiedelte Projekt unter der Leitung von Hajo Holst umfasste die Deutschland-Teilstudie. Koordiniert wurde das EU-Projekt von der FORBA, Wien. Ebenefalls beteiligt waren Partner aus Ungarn und der Tschechischen Republik.