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Aktuelles aus dem Fachgebiet Internationale Beziehungen & Friedens- und Konfliktforschung

 

 

2018

 

16./17.04.2018 Vorsitzender des HSFK-Beirates

Auf der jährlichen Sitzung des Wissenschaftlichen Beirates der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) in Frankfurt wurde Prof. Dr. Ulrich Schneckener zum neuen Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Er gehört dem international besetzten Beirat bereits seit 2014 an. Der Beirat berät die HSFK bei ihrer inhaltlichen und institutionellen Entwicklung.

12./13.04.2018 Panel auf dem AFK-Kolloquium

Dr. Hendrik Hegemann und Prof. Dr. Ulrich Schneckener nahmen am jährlichen Kolloquium der Arbeitsgemeinschaft Friedens- und Konfliktforschung (AFK) in Berlin teil. Hendrik Hegemann organisierte ein Panel zum Thema „Terrorismus, Radikalisierung und der Beitrag der Friedens- und Konfliktforschung“, auf dem er sein Papier mit dem Titel „Die Politik der ‚Radikalisierung‘: Ein politisches Narrativ zwischen Komplexitätsreduzierung und liberaler Selbstvergewisserung“ vorstellte. Ulrich Schneckener fungierte auf diesem Panel als Diskutant und nahm zusätzlich an einem Roundtable teil, der sich mit „Wissenstransfer und Transferwissen in den Studiengängen der Friedens- und Konfliktforschung“ beschäftigte.

10.04.2018 Vortrag zum Islamischen Staat in Braunschweig

Im Rahmen der Ausstellung „Rebuild Palmyra“ hielt Prof. Dr. Ulrich Schneckener einen Vortrag im Landesmuseum Braunschweig mit dem Titel „Verkoppelte Arenen: Lokale und globale Gewaltstrategien des Islamischen Staates“.

14.12.2017 Vortrag zu Terrorismus in Münster

Prof. Dr. Ulrich Schneckener hielt einen Abendvortrag am Institut für Politikwissenschaft der Universität Münster zum Thema „Individualisierung und Transnationalisierung. Zur terroristischen Gewaltstrategie des Islamischen Staates“. Dabei ging er insbesondere auf jüngere Entwicklungen des Terrorismus in Westeuropa ein.

07.02.2018 Ethische Fragen im Kontext autonomer Waffensysteme

Im Rahmen des Forschungskolloquiums des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg präsentierten Dr. Bernhard Rinke und Dr. Bernhard Koch (Institut für Theologie und Frieden) zentrale Aspekte ihres im Auftrag des Deutschen Bundestages verfassten Gutachtens „Ethische Fragestellungen im Kontext autonomer Waffensysteme“.

 

2017

06.12.2017 Interview zur Friedens- und Konfliktforschung

Prof. Dr. Ulrich Schneckener äußerte sich in einem Interview mit dem Info-Portal „Die Debatte“ (Wissenschaft im Dialog) zur Entwicklung und Rolle der Friedens- und Konfliktforschung in Deutschland. Siehe unter: https://www.die-debatte.org/frieden-interview-schneckener/

30.11.-1.12.2017 EU und Terrorismusbekämpfung

Dr. Hendrik Hegemann und Prof. Dr. Ulrich Schneckener beteiligten sich an der Jahrestagung des Arbeitskreises „Europäische Integration“ in Berlin, der sich mit Fragen der europäischen Terrorismusbekämpfung beschäftigte. In seinem einführenden Beitrag analysierte Ulrich Schneckener die neueren Entwicklungen des transnationalen Terrorismus mit Blick auf Westeuropa, während sich Hendrik Hegemann mit der Frage von Legitimität, Effektivität und Politisierung der EU-Terrorismusbekämpfung auseinandersetzte.

28.11.2017 Tagung zu Prävention und De-Radikalisierung  

Bei der Tagung „Dschihad und Terror in Deutschland“ in der Evangelischen Akademie Loccum, die sich mit Konzepten und Ansätzen zur Prävention und De-Radikalisierung beschäftigte, sprach Prof. Dr. Ulrich Schneckener über „Individualisierung und Transnationalisierung des Terrors“ am Beispiel des Islamischen Staates.

05.12.2017  Gastvortrag: "Jenseits des nationalen Interesses? - Politisierung von Außenpolitik in Zeiten von Brexit, TTIP und 'wars of choice'"

Außenpolitik gilt traditionell als exklusive „Domäne der Exekutive“ oder als Bereich patriotischer Pflicht, in der partikulare Parteiinteressen getreu dem Motto „politics stops at the water’s edge“ hinter der Notwendigkeit eines einheitlichen nationalen Auftretens zurückstehen müssten. Bekannt ist etwa die Aussage Kaiser Wilhelms II., der bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor dem Reichstag feststellte: „Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche“. Zudem spielt Außenpolitik nach wie vor eine untergeordnete Rolle in der Erforschung von Parteien und Parlamenten, während sich die Außenpolitikforschung kaum mit parteipolitischen Konflikten als Determinante außenpolitischen Verhaltens beschäftigt. Gleichzeitig finden sich in den letzten Jahrzehnten zahlreiche gesellschaftliche Konflikte rund um außen- und sicherheitspolitische Themen wie die Nachrüstung, den Krieg in Vietnam oder die amerikanische Intervention im Irak 2003. In einem Vortrag auf Einladung des ZeDF stellte der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Wagner (Vrije Universiteit Amsterdam) daher heraus, dass Außen- und Sicherheitspolitik stets Gegenstand gesellschaftlicher Auseinandersetzungen und Politisierungsprozesse gewesen sei, auch das Ausmaß parteipolitischer Polarisierung in diesem Bereich durchschnittlich geringer sei als in anderen Bereichen, wie etwa Steuer- und Sozialpolitik. Anhand von Parlamentsentscheidungen über Militäreinsätze in den USA und Europa konnte er aufzeigen, dass sich durchaus eine Aufteilung entlang bekannter Rechts-Links-Unterscheidungen beobachten lässt. Außen- und Sicherheitspolitik kann daher nur sehr bedingt als besonderer politischer Bereich betrachtet werden.

25.10.2017 Podiumsgespräch mit Joschka Fischer, Karin Priester und Jan-Werner Müller

Unter dem Titel »Brexit, Trump und ›Populismus‹« fand am Mittwoch, den 25. Oktober in der Aula der Universität Osnabrück ein weiteres, prominent besetztes Osnabrücker Friedensgespräch statt. Zu Gast waren der frühere Bundesaußenminister Joschka Fischer sowie die Politologen Karin Priester aus Münster und Jan-Werner Müller von der US-amerikanischen Princeton University. Moderiert wurde die Runde von Prof. Dr. Armin Schäfer. Mehr Informationen finden Sie hier.

04.-06.10.2017 Sektionstagung „Internationale Beziehungen“ in Bremen

Prof. Dr. Ulrich Schneckener und Dr. Hendrik Hegemann nahmen in verschiedenen Funktionen an der Offenen Sektionstagung der Sektion „Internationale Beziehungen“ der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft in Bremen teil. Hendrik Hegemann organisierte zusammen mit Tobias Ide (GEI Braunschweig) zwei Panels zu „IB in Zeiten des Terrors: Neue Perspektiven auf Terrorismus und Radikalisierung“. Darauf präsentierte er ein Papier mit dem Titel „Die Politik der ‚Radikalisierung‘: Vom Aufstieg eines umstrittenen Narratives zwischen Terrorismusbekämpfung und Extremismusprävention“. In dieser Panelserie trug auch Ulrich Schneckener zum Thema „Individualisierung und Transnationalisierung: Zur terroristischen Gewaltstrategie des ‚Islamischen Staates‘“ vor. Außerdem stellte er seinen Beitrag „Militias and the Politics of Legitimacy“ vor.  

17.-19.09.2017 Jean Monnet Seminar in Odessa zu Europäischer Sicherheit

Beim Jean Monnet Seminar zur Europäischen Sicherheit, organisiert von Prof. Tatyana Malyrenko (Odessa) und Prof. Stefan Wolff (Birmingham), sprach Prof. Dr. Ulrich Schneckener über "Dealing with State Fragility: From liberal statebuilding to resilience-building?". Dabei befasste er sich insbesondere mit neueren Entwicklungen im Rahmen der EU Global Strategy und der EU Nachbarschaftspolitik. An der Tagung nahmen vor allem Fachkollegen/innen aus verschiedenen osteuropäischen Staaten teil, darunter aus Bulgarien, Rumänien, Georgien, Ukraine, Belarus und Moldau.

10.-16.09.2017 DAAD-Summer School in Odessa/Ukraine

Prof. Dr. Ulrich Schneckener organisierte gemeinsam mit Kooperationspartnern aus der Ukraine und der Republik Moldau eine vom DAAD finanzierte Summer School unter dem Titel “Fragile statehood, minorities and armed conflicts“. An der Summer School, die an der National University “Odessa Law Academy” stattfand, nahmen 20 ukrainische und moldauischen Studierende teil. Die Gruppe befasste sich mit grundlegenden Konzepten der Friedens- und Konfliktforschung, mit der fragiler Staatlichkeiten und Konfliktbearbeitung sowie mit den Konflikten um die Krim, den Donbass und Transnistrien. Außerdem entwickelten die Studierenden Szenarien über die künftigen Beziehungen zwischen der EU, Russland und Ukraine/Moldau.

04.-06.10.2017: Sektionstagung „Internationale Beziehungen“ in Bremen

Prof. Dr. Ulrich Schneckener und Dr. Hendrik Hegemann nahmen in verschiedenen Funktionen an der Offenen Sektionstagung der Sektion „Internationale Beziehungen“ der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft in Bremen teil. Hendrik Hegemann organisierte zusammen mit Tobias Ide (GEI Braunschweig) zwei Panels zu „IB in Zeiten des Terrors: Neue Perspektiven auf Terrorismus und Radikalisierung“. Darauf präsentierte er ein Papier mit dem Titel „Die Politik der ‚Radikalisierung‘: Vom Aufstieg eines umstrittenen Narratives zwischen Terrorismusbekämpfung und Extremismusprävention“. In dieser Panelserie trug auch Ulrich Schneckener zum Thema „Individualisierung und Transnationalisierung: Zur terroristischen Gewaltstrategie des ‚Islamischen Staates‘“ vor. Außerdem stellte er seinen Beitrag „Militias and the Politics of Legitimacy“ vor.   

13.06.2017  "Wie wird man eigentlich radikal? Radikalisierung und ihre Prävention"

Radikalität und Radikalisierung sind keine neuen Erscheinungen. Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen in Europa haben sie in den letzten Jahren jedoch enorm an Bedeutung im öffentlichen Diskurs gewonnen, ohne dass immer klar wäre, war Radikalisierung eigentlich genau ist, welche Faktoren Radikalisierung beeinflussen und was man dagegen tun. Auf Einladung des Zentrums für Demokratie- und Friedensforschung diskutierten diese Fragen am 13.06. daher der Soziologe und Rechtsextremismusforscher Matthias Quent vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena sowie der Islamwissenschaftler Michael Kiefer vom Institut für Islamische Theologie an der Universität Osnabrück. Die trotz besten Sommerwetters gut besuchte, von Hendrik Hegemann (ZeDF) moderierten Veranstaltung unter dem Titel „Wie wird man eigentlich ‚radikal‘? Radikalisierung und ihre Prävention“ sowie die zahlreichen Fragen des Publikums belegen die andauernde Relevanz des Themas. Beide Vortragenden betonten die Ambivalenz des Radikalisierungsbegriffes, der zwar nicht genau definiert ist, aber dennoch direkte Auswirkungen für als „radikal“ bezeichnete Ideen, Personen und Handlungen hat. Radikalität im Sinne der Infragestellung dominanter Ordnungen muss aus ihrer Sicht nicht per se in exzessiver Gewalt münden und auch nicht in jedem Fall negativ sein. Die Frage, ab wann sie problematisch ist und eine staatliche Intervention erfordert, muss daher im konkreten Fall entschieden werden und ist abhängig vom jeweiligen gesellschaftlichen Rahmen. Quent und Kiefer arbeiteten zudem anschaulich heraus, dass sich trotz aller vorhandenen Unterschiede deutliche Überschneidungen bei den Mechanismen von und Einflussfaktoren auf Radikalisierungsprozesse im rechtsextremistischen und salafistischen bzw. dschihadistischen Milieu finden lassen, etwa bei der Bedeutung sozialer Kontakte in Orten wie Gefängnissen oder der Einbettung in subkulturelle Strukturen. Dennoch unterstrichen beide die Notwendigkeit multikausaler und kontextsensitiver Ansätze, die strukturelle, individuelle und gruppenbezogene Faktoren berücksichtigen. Bei der Frage des Umgangs mit Radikalisierung stellten die Vortragenden heraus, dass es keine Universallösung geben kann, es aber insbesondere an umfassenden Präventionsstrategien fehlt und auch die nicht-intendierten Nebenwirkungen staatlicher Gegenmaßnahmen, wie etwa Stigmatisierungseffekte, berücksichtigt werden müssen. Insgesamt zeigte der Abend zwar das Radikalisierung ein schwierig zu fassendes Phänomen ist, dass von vielen, im Einzelfall sehr unterschiedlichen Faktoren abhängt, sozialwissenschaftliche Forschung aber durchaus zu einer systematischeren und evidenzbasierten öffentlichen Diskussion beitragen kann, die Stereotypen und einfachen Antworten vorbeugt.  

26.05.2017 Workshop beim Evangelischen Kirchentag

Beim Evangelischen Kirchentag in Berlin beteiligte sich Prof. Dr. Ulrich Schneckener an einem Workshop zum Thema „Was hilft gegen Terrorismus?“. Gemeinsam mit Dr. Christine Schweitzer, Institut für Friedensarbeit und gewaltsame Konfliktaustragung, diskutierte er über Möglichkeiten und Risiken der Terrorismusbekämpfung. An dem Workshop nahmen rund 150 Besucher*innen des Kirchentags teil.

19.05.2017 Vortrag zu Terrorismus in Hofgeismar

Bei der Tagung „Islamistischer Terrorismus“ in der Evangelischen Akademie Hofgeismar hielt Prof. Dr. Ulrich Schneckener den Auftaktvortrag. Unter dem Titel „Transnationaler Terrorismus und der Umgang mit dem Terrorrisiko“ analysierte er neuere Entwicklungen und Herausforderungen bei der Terrorismusbekämpfung.

02.05.2017 Podiumsdiskussion zu Russland und Rechtspopulismus

Im Europaparlament in Brüssel diskutierte Prof. Dr. Ulrich Schneckener über das Thema „Russlands Einfluss auf Europas Rechtspopulisten“ mit den österreichischen Europa-Abgeordneten Michel Reimon (Grüne) und Othmar Karas (Europäische Volkspartei) sowie mit Julianne Schmidt vom European Policy Centre. Organisiert wurde die Veranstaltung von der EP-Fraktion der Grünen.

29.03.2017 Podiumsdiskussion zu EU-Grenzschutz- und Antiterrorpolitik

Unter dem Titel „Border Control, Police Cooperation, Data Sharing: Advancing EU Counter-Terrorism Policies” moderierte Prof. Dr. Ulrich Schneckener eine Diskussionsveranstaltung in Brüssel mit den Experten Dr. Raphael Bossong (SWP), Jan Phillip Albrecht (Europäisches Parlament, Europäische Grüne), Rob Rozenburg (Head of Unit DG HOME, Europäische Kommission) und Stef Wittendorp (Universität Leiden). Organisiert wurde die Veranstaltung vom Brüsseler Büro der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP).

22.03.2017 Parlamentarischer Abend: Flucht ohne Ende?

Beim Parlamentarischen Abend der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF) in Berlin stand das Thema Flucht und Fluchtursachen auf der Agenda. Vorgestellt wurde ein vom BMBF finanziertes Kooperationsprojekt von IMIS (Osnabrück) und BICC (Bonn). Dr. Benjamin Etzold (BICC) und Dr. Olaf Kleist (IMIS) führten in die Thematik ein. Die Gesprächsleitung hatte Prof. Dr. Ulrich Schneckener.

08.02.2017 Vortrag zu organisierter Gewalt in Bürgerkriegen

Prof. Dr. Ulrich Schneckener hielt bei Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) in Osnabrück einen Vortrag zum Thema „Konfessionskriege gestern, Religionskriege heute? Zur Rolle organisierter Gewalt in Bürgerkriegen“.

 

2016

17.11.2016  Analyse des Trumpismus

Prof. Dr. Ulrich Schneckener hat unter dem Titel "Wie werde ich Populist? Das Drehbuch des Trumpismus" Praktiken und Mechanismen des Populismus analysiert. Der Text ist erschienen im Sicherheitspolitik-Blog unter: http://www.sicherheitspolitik-blog.de/2016/11/17/wie-werde-ich-populist/

09.11.2016  Interview zur US-Wahl bei der NOZ

In einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung äußerte sich Prof. Dr. Ulrich Schneckener zum Ausgang der US-Wahl und zu den Auswirkungen für die internationale Politik. Als Video abrufbar im YouTube-Kanal der NOZ. In der Printversion: http://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/803178/aussen-experte-schneckener-trump-ist-hyperpopulist

08.11.2016  DSF-Workshop zum PeaceLab-Prozess

Im Rahmen des vom Auwärtigen Amt angestoßenen PeaceLab-Prozesses, der zur Erstellung von neuen friedenspolitischen Leitlinien für die Bundesregierung führen soll, hat Prof. Dr. Ulrich Schneckener an einem Workshop in Berlin teilgenommen und auf dem Abschlusspanel zum Verhältnis von Friedensforschung und Politik gesprochen. Die Veranstaltung, an der verschiedene Vertreter*innen aus der Friedens- und Konfliktforschung sowie aus verschiedenen Ministerien teilnahmen, wurde organisiert von der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF) und vom Beirat Zivile Krisenprävention.

25.10.2016  Sicherheit in unruhigen Zeiten

Dr. Bernhard Rinke diskutierte im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Sicherheitspolitisches Forum" mit Prof. Dr. Bernhard Frevel (FHöV Münster), dem SPD-Landtagsabgeordneten Thomas Marqurdt und Hubert Wimber (von 1998-2015 Polizeipräsident in Münster) in der Akademie Franz Hitze Haus über das Thema "Sicherheit in unruhigen Zeiten".

20.-21.10.2016  Tagung zu Gewalt und Legitimität in Leiden

An der Konfernenz "From Disorder to Order: Conflict and the Resource of Legitimacy" an der Universität Leiden (Niederlande) nahm Prof. Dr. Ulrich Schneckener als Keynotespeaker teil. In seinem Vortrag sprach er über "Militias and the politics of Legitimacy" und präsentierte dabei Ergebnisse aus dem DFG-geförderten Milizenprojekt.

13.-14.10.2016  Workshop zur Terrorismusforschung in Halle

Dr. Hendrik Hegemann und Prof. Dr. Ulrich Schneckener nahmen an einem gemeinsamen Workshop der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) und des Max-Planck-Instituts für Ethnologische Forschung (Halle) unter dem Titel "Ist der neue Terrorismus von gestern?" teil. Sie stellten dort ein Projekt zum Zusammenhang von Politisierung und (europäischer) Terrorismusbekämpfung vor. Ulrich Schneckener sprach zudem auf dem Auftaktpanel zum Thema "Transnationaler Terrorismus Revisited", bei dem er sich mit neueren Entwicklungen im Bereich Terrorismus und Terrorismusforschung beschäftigte.

26.09.2016  Jahrestagung der naturwissenschaftlichen Friedensforschung

Bei der Jahrestagung der natur- und technikwissenschaftlichen Friedens- und Konfliktforscher*innen (FONAS) in Osnabrück  sprach Prof. Dr. Ulrich Schneckener über das Thema nichtstaatliche Gewalt und die besondere Rolle von Milizen in fragilen Staaten und Bürgerkriegen.

21.09.2016 2. Luxemburger Gespräch über Gerechtigkeit und Frieden

Dr. Bernhard Rinke hielt den Eröffnungsvortrag des "2. Luxemburger Gesprächs über Gerechtigkeit und Frieden", das sich mit der Flüchtlingskrise als Herausforderung an die EU beschäftigte. In seinem Vortrag skizzierte er die ethischen Fragen und Probleme, die die Flüchtlingskrise aufwirft.

14.09.2016 Paneldiskussion zu Peacebuilding und Peacekeeping in Brüssel

Unter dem Titel „Rethinking Paradigms“ diskutierte Prof. Dr. Ulrich Schneckener mit Prof. Dr. Joachim Koops (Dean, Vesalius College) und Prof. Dr. Hylke Dijkstra (Maastricht University) über Fragen und Probleme von Peacebuilding und Peacekeeping, nicht zuletzt mit Blick auf die Vereinten Nationen und die EU. Die Veranstaltung am Vesalius College der Vrije Universiteit Brussel diente auch dazu das Buch „Peacebuilding in Crisis“ (Routledge 2016, hrsg. von Tobias Debiel, Thomas Held und Ulrich Schneckener) in Brüssel zu präsentieren. Die Paneldiskussion wurde in Kooperation mit dem Centre for Global Cooperation Research (Käte Hamburger Kolleg) der Universität Duisburg-Essen organisiert.

13.09.2016  International Seminar on Geopolitics

Dr. Bernhard Rinke beteiligte sich mit einem Vortrag zum Thema "The construction and deconstruction of the borders of Europe" am International Seminar on Geopolitics des Zentrums für Geoinformationswesens der Bundeswehr.

21.06.2016  Vortrag zu Milizen

Am Österreichischen Institut für Internationale Politik (ÖIIP) in Wien hielt Prof. Dr. Ulrich Schneckener einen Vortrag zur Rolle von Milizen in Bürgerkriegskontexten und stellte dabei das laufende DFG-Projekt "Security Governance durch Milizen" vor.

20.06.2016  Konferenz zu Terrorismus in Wien

Bei der Konferenz "Terrorismus - Angriff auf den Staat" des österreichischen Verteidigungsministerium (BMLVS) nahm Prof. Dr. Ulrich Schneckener an einem Panel mit Prof. Dr. Herfried Münkler (HU Berlin) und Prof. Dr. Peter Waldmann (Universität Ausburg) teil und sprach über den transnationalen Terrorismus sowie die Probleme bei seiner Bekämpfung.

09.06.2016  Interview zur Terrorismusbekämpfung bei WDR 5

Dr. Hendrik Hegemann gab dem WDR 5 am 09.06.2016 ein Interview zum neuen "Gesetz zum verbesserten Informationaustausch bei der Bekämpfung des internationalen Terrorismus". Hören Sie hier.

11.-12.05.2016  Workshop zu Frieden und Sicherheit in Brüssel

Prof. Dr. Ulrich Schneckener wirkte an einem zweitägigen Experten-Workshop zu Fragen transatlantischer Friedens- und Sicherheitspolitik in Brüssel mit, der vom Versalius College (Brüssel) und von der Georgetown University (Washington D.C.) organisiert wurde. Auf dem Eröffnungspanel "Bridging the Gaps between Research and Pratice in the Areas of Peace and Security" sprach er über das schwierige Verhältnis von Friedensforschung und politischer Praxis. An dem Workshop nahmen neben europäischen und US-amerikanischen Wissenschaftler/innen auch Experten/innen aus den EU-Institutionen sowie aus der NATO teil.

26.04.2016  Vortrag zu "Störenfriede"

Im Rahmen der Vortragsreihe "Gewalt in Bürgerkriegen" am Hamburger Institut für Sozialforschung (HIS) hielt Prof. Dr. Ulrich Schneckener einen Vortrag mit dem Titel "Störenfriede. Typen nichtstaatlicher Gewalt".

13.04.2016  Parlamentarischer Abend der DSF

Im Kontext des Forschungsprojektes "Salafismus in Deutschland", koordiniert von der Hessischen Stiftung FRiedens- und Konfliktforschung (HSFK), führte die Deutsche Stiftung Friedensforschung einen Parlamentarischen Abend in Berlin für Bundestagsabgeordnete und -mitarbeiter/innen durch. Die Diskussion mit Prof. Dr. Susanne Schröter (Universität FRankfurt) und Ahmad Mansour wurde von Prof. Dr. Ulrich Schneckener moderiert.

01.04. - 30.09.2016  Senior Fellowship am Käte Hamburger Kolleg

Prof. Dr. Ulrich Schneckener hat ein Senior Fellowship am Käte Hamburger Kolleg (Centre für Global Cooperation Research) der Universität Duisburg-Essen erhalten. Von April bis September 2016 wird er dort zu Fragen europäischer Sicherheitspolitik forschen und ist von der Universität Osnabrück beurlaubt (http://www.grc21.org/de/fellows/forschungsbereich-4/ulrich-schneckener/). Die Vertretung seiner Professur für das Sommersemester 2016 hat Dr. Hendrik Hegemann übernommen.

 

2015

22.11.2015  Interview zu den Anschlägen von Paris

Prof. Dr. Ulrich Schneckener äußerte sich im Saarländischen Rundfunk (SR 2) zu den Anschlägen von Paris und zur Gewaltstrategie des Islamischen Staates http://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=37046.  

Zur weiteren Information empfehlen wir: www.sicherheitspolitik-blog.de

30.09.-03.10.2015  Summer School in Lviv/Ukraine

Prof. Dr. Ulrich Schneckener nahm an der Summer School "Conflict Analysis: Competence Training for Ukrainian Civil Society" an der Ukrainian Catholic University in Lviv teil. Die Summer School wurde vom Zentrum für Konfliktforschung an der Universität Marburg organisiert und vom Auswärtigen Amt finanziell gefördert. Er unterrichtete dort zu mehreren Themen, u.a. Ansätze des internationalen Konfliktmanagements, Modelle der Konfliktregulierung sowie Aspekte von Peace- und Statebuilding.

21.-25.09.2015 DVPW-Kongress in Duisburg

Mehrere Fachgebiets- und ZeDF-Mitglieder waren auf dem Kongress der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) an der Universität Duisburg-Essen aktiv. Auf dem Plenum II "Ordnung von Freiheit - Architekturen von Sicherheit" hielt Prof. Dr. Ulrich Schneckener einen Vortrag zum politischen und administrativen Umgang mit dem "Terrorrisiko". Bei einem Panel in der Sektion "Internationale Politik" präsentierte Dr. Hendrik Hegemann (gemeinsam mit Dr. Martin Kahl/IFSH Hamburg) ein Papier mit dem Titel "Repolitisierung sicherheitspolitischen Regierens? Legitimation und Kontestation geheimdienstlicher Überwachung nach Snowden". Prof. Dr. Armin Schäfer beteiligte sich im Arbeitskreis "Demokratieforschung" an einer Podiumsdiskussion zu den "Legitimationsproblemen (demokratischer) politischer Systeme".

24.06.2015 Panel-Diskussion zur Ukraine an der Uni Bremen

An der Bremen International Graduate School of Social Science nahm Prof. Dr. Ulrich Schneckener an einer Panel-Diskussion zum Thema "Is this war? The Crisis in the Ukraine and its Effects on Society, Economy and International Relations" teil und diskutierte mit Kollegen der Bremer Universität und der Kiewer Taras-Shevchenko-Universität über die Lage und Entwicklungen in der Ukraine.

22.06.2015 Vortrag zu Grundproblemen der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik

Im Rahmen der Arbeitsgruppe "Gerechter Friede" der Deutschen Kommission Justitia et Pax hielt Dr. Bernhard Rinke einen Vortrag zu "Grundprobleme der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik". In seinem Beitrag beschäftigte er sich mit den Grundlagen und Zielen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union sowie den aktuellen Problemen und Herausforderungen für die EU als Akteuer im internationalen System.

15.06.2015 Vortrag in der Urania

Im Rahmen der Vortragsreihe "Frieden und Sicherheit in Zeiten golbaler Umbrüche", veranstaltet von der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Berliner Urania, sprach Prof. Dr. Ulrich Schneckener über das Thema "Fragile Staaten und die Folgen für eine Weltordnungspolitik"

29.04.2015  Osnabrücker Friedensgespräche: Verhärtete Fronten zwischen Israel und Palästina: Was kommt nach den Wahlen?

Am Mittwoch, den 29. April 2015 trafen bei den Osnabrücker Friedensgesprächen die beiden prominenten Träger des Erich-Maria-Remarque-Friedenspreises 2013 in der Schlossaula zusammen: Dr. Avi Primor, langjähriger israelischer Botschafter in Deutschland, und Abdallah Frangi, Berater von Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas und seit Juli 2014 Gouverneur von Gaza. Gmeinsam mit der Politologin Dr. Muriel Asseburg, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin und Prof. Dr. Ulrich Schneckener, der das mit rund 400 Gästen gut besuchte Friedensgespräch leitete, gingen sie der Frage nach, ob es nach der jüngsten Parlamentswahl in Israel einen Fortschritt in Richtung Frieden geben wird, und wie dieser aussehen könnte. Neben der bei allen Rednern weiter vorhandenen langfristigen Hoffnung auf Frieden und Verständigung im Nahen Osten zeigte sich deutlich eine allgemeine Skepsis im Hinblick auf die aktuelle Situation und die Möglichkeit kurz- und mittelfristiger Ergebnisse. Besondere Bedeutung erfuhr dabei die Frage, ob und wie eine Zwei-Staaten-Lösung realistisch umgesetzt werden könnte.

26.-27.03.2015  Panelbeitrag auf der Jahrestagung der DGO

Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) in Berlin, die sich unter dem Titel "Kriegszustände. Sicherheitspolitische (Un-) Ordnung in Europa" mit dem Ukraine-Konflikt befasste, beteiligte sich Prof. Dr. Ulrich Schneckener mit einem Beitrag am Panel zu "Hybrider Krieg". Darin beschäftigte er sich mit der Genese und der Bedeutung des Konzepts "hybrider Krieg bzw. hybride Kriegsführung" und analysierte die staatlichen wie nicht-staatlichen Gewaltakteure in der Donbass-Region.

19.03.2015  GIZ: Gespräche zur Internationalen Zusammenarbeit

Im Rahmen der GIZ-Reihe "Gespräche zur Internationalen Zusammenarbeit" diskutierte Prof. Dr. Ulrich Schneckener gemeinsam mit Dr. Johannes Richert (Bereichsleiter beim Deutschen Roten Kreuz) über das Thema "Fragile Staatlichkeit" und die Herausforderungen, die sich dadurch für die Entwicklungspolitik und für die humanitäre Hilfe ergeben. Die vom Journalisten Hans Jessen moderierte Veranstaltung in der Berliner GIZ-Repräsentanz wurde von rund 100 Teilnehmer/innen besucht.

19.03.-21.03.2015  Jahrestagung der AFK

Das 47. Kolloquium der Arbeitsgemeinschaft Friedens- und Konfliktforschung (AFK) in Berlin-Spandau wurde am 19.03. mit einer Rede von Außenminister Fran-Walter Steinmeier zu den Ergebnissen des Review-Prozesses 2014 eröffnet. Im Anschluss daran diskutierten Dr. Thomas Bagger (Leiter des Planungsstabes AA), Dr. Corinna Hauswedell (FEST, Heidelberg) und Prof. Dr. Ulrich Schneckener verschiedene Aspekte des Review-Prozesses aus der Perspektive der Friedens- und Konfliktforschung. Die Tagung endete am 21.03. mit dem Panel zu "friedensethischen Herausforderungen angesichts von Kriegen und Gewalt", das von Dr. Bernhard Rinke moderiert wurde und an dem Prof. Dr. Michael Haspel (Evangelische Akademie Thüringen), Prof. Dr. Lothar Brock (HSFK, Universität Frankfurt) und Generalleutnant a.D. Rainer Glatz (Kammer für öffentliche Verantwortung der EKD) teilnahmen.

25.02.2015  DVPW Panelbeitrag zu fragiler Staatlichkeit

Bei der Tagung der Sektion Vergleichende Politikwissenschaft der DVPW (25. - 27.02.2015) in Hamburg beteiligte sich Prof. Dr. Ulrich Schneckener mit einem Beitrag zum Thema "Bringing Agency back in? Plädoyer für eine akteursorientierte Analyse fragiler Staatlichkeit" an einem Panel mit dem Titel "Fragile Staatlichkeit im Vergleich: Ursachen, Folgen und Erscheinungsformen".

 

2014

04.12.2014 Podiumsdiskussion "Außenpolitik Live - Diplomaten im Dialog"

Im Steinwerk Ledenhof, dem Sitz der Deutschen Stiftung Friedensforschung in Osnabrück, berichteten der deutsche Botschafter im Jemen, Walter Haßmann, und Mareike Transfeld, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin, über die krisenhaften politischen Entwicklungen im Jemen. Botschafter Haßmann schilderte eindrücklich die jüngeren politischen Ereignisse und ihre Auswirkungen auf seine Handlungsmöglichkeiten als deutscher Diplomat. Mareike Transfeld beschrieb in ihrem Beitrag die zentralen Konfliktkonstellationen, die für die politischen Entwicklungen im Jemen maßgeblich sind.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Außenpolitik live - Diplomaten im Dialog" des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa), Stuttgart, statt. Die DSF und das Zentrum für Demokratie- und Friedensforschung der Universität Osnabrück waren die lokalen Kooperationspartner. Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Ulrich Schneckener (ZeDF).

06.11.2014 Vortrag zur Rolle nicht-staatlicher Gewalt in Bürgerkriegen

Im Rahmen der Vortragsreihe "Krieg und Frieden" sprach Prof. Dr. Ulrich Schneckener am Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg in Greifswald zum Thema "Rebellen, Warlords und Milizen: Die Rolle nicht-staatlicher Gewalt in Bürgerkriegen".

04.11.2014 Projektvorstellung in der SWP

Prof. Dr. Ulrich Schneckener stellte das DFG-geförderte Forschungsprojekt "Security Governance durch Milizen" in der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin vor und diskutierte die Problematik mit den dortigen Expertinnen und Experten.

30.09. - 01.10.2014 Evaluierungskommission für das GIGA

Als Mitglied der international besetzten Evaluierungskommission der Leibniz-Gemeinschaft besuchte Prof. Dr. Ulrich Schneckener das German Institute for Global and Area Studies (GIGA) in Hamburg, eine von 89 Leibniz-Einrichtungen, die alle sieben Jahre einem Evaluierungsverfahren unterzogen werden.

25.07.2014 Vortrag zur Rolle der EU als weltpolitischer Akteur

Dr. Berhard Rinke hielt im Rahmen der "Imperium. Von Weltmächten und Weltmachern" betitelten Sommerakademie des Cusanuswerks in der Akademie Franz-Hitze Haus in Münster einen Vortrag zum Thema "Macht, Europa, Frieden". Im Anschluss an seinen Vortrag diskutierte er mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Perspektiven einer Europäischen Armee.

09.07.2014 "Vom 'War on Drugs' zum 'kriminalisierten Bürgerkrieg' in Mexiko und Zentralamerika"

Vortrag von Prof. Dr. Günther Maihold (Collegio de Mexico, Mexico-City/SWP, Berlin).

03.07.2014 "1914 - 2014: Von der Mechanisierung zur Automatisierung des Krieges. Politische und ethische Fragen zum Wandel des Krieges"

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Herfried Münkler (HU Berlin) und Prof. Dr. Götz Neuneck (IFSH, Hamburg). Moderation: Prof. Dr. Ulrich Schneckener, in Kooperation mit der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF).

01.07.2014 Vortrag zu nichtstaatlicher Gewalt

Prof. Dr. Ulrich Schneckener hielt im Rahmen des Seminars "Ambivalenzen und Realitäten der Gewalt" am Institut für Sozialwissenschaften der Technischen Universität Braunschweig einen Vortrag über die "Rolle von nichtstaatlicher Gewalt in Bürgerkriegen".

30.06.2014 "Waffen in alle Welt. Deutschlands Rolle und Verantwortung als drittgrößter Rüstungsexporteur"

Podiumsdiskussion mit Jan van Aken (MdB, Die Linke) und Jan Grebe (Bonn International Center for Conversion, BICC). Moderation: Prof. Dr. Ulrich Schneckener 

19.06.2014 Vortrag von Prof. Dr. Hans-Henning Schröder: "Quo Vadis Russland? - Ziele und Widersprüche russischer Außenpolitik"

Vor dem Hintergrund der aktuellen Ukraine-Krise stellt sich die Frage nach Gründen und Motiven der russischen Außenpolitik. Wie lässt sich Russlands Politik gegenüber der Ukraine und der unmittelbaren Nachbarschaft erklären? Welche Strategien verfolgt Russland? Welche ordnungspolitischen Vorstellungen stehen dahinter? Welche Konflikte sind zu erwarten? Prof. Dr. Hans Henning Schröder ist langjähriger Russland-Experte der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP); sein Vortrag fand um 18 Uhr im Zimiliensaal der Universitätsbibliothek statt.

03.06.2014 Vortrag von Ralf Fücks, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung: "Intelligent wachsen. Die gründe Revolution"

Während alle Welt nach Wachstum ruft, leuchten die ökologischen Warnsignale dunkelrot: Klimawandel, Wasserkrise und die Verknappung fruchtbarer Böden. Müssen wir uns also vom Wirtschaftswachstum verabschieden? Ralf Fücks weist mit seinem Buch einen dritten Weg. Der Vortrag fand um 18:30 Uhr im Bohnenkamphaus im Botanischen Garten statt.

18.02.2014 Buchpräsentation am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion wurde im Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Bonn, das Buch „Wettlauf um Ressourcen. Konflikte um Klima, Wasser und Boden“ (Oekom-Verlag, 2014) der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Mit Kurzvorträgen führten die Mit-Herausgeber, Prof. Dr. Ulrich Schneckener und Prof. Dr. Britta Klagge sowie einer der Autoren, Prof. Dr. Dirk Messner (Direktor des DIE) in die Thematik des Buches ein. Als Kommentatorin konnte zudem Dr. Anke Höffler vom Centre for the Study of African Economies, University of Oxford, gewonnen werden, die einzelne Fragestellungen des Buches mit ihrer eigenen Forschung zu Ressourcen und Bürgerkriegen verband.

07.02.2014 Vorträge auf der Fachtagung für Geschichte und Politik

Prof. Dr. Ulrich Schneckener und Dr. Bernhard Rinke beteiligten sich mit Vorträgen an der 4. Fachdidaktischen Tagung für Geschichte und Politik der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung vom 6. bis 7. Februar in Hannover, die unter dem Titel „1914 – 2014. Krieg und Frieden“ stand. Prof. Schneckener hielt einen Vortrag zum Thema „Wie die Welt organisieren? Szenarien für eine Weltfriedensordnung". Dr. Bernhard Rinke beschäftigte sich in seinem Beitrag unter dem Titel „Zwischen Krieg und Frieden – Auslandseinsätze der Bundeswehr“ mit dem Beitrag Deutschlands zur internationalen Friedenssicherung.

06.02.2014 Workshop zur Politikberatung

Dr. Bernhard Rinke moderierte im Rahmen eines Workshops zum Thema „Wissenschaftliche Beratung oder politische Intervention? Die Friedens- und Konfliktforschung und die deutsche Friedens- und Sicherheitspolitik“ in Frankfurt am Main eine Diskussionsrunde zu „Formen und Instrumenten der Politikberatung“. Der Workshop wurde als Kooperationsprojekt der Evangelischen Akademie Villigst, der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) sowie der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK) durchgeführt.

06.02.2014 Projektpräsentation an der Freien Universität Berlin

Sandra Wienand, Christoph König und Prof. Dr. Ulrich Schneckener stellten das DFG-Projekt "Security Governance durch Milizen?" beim Jour Fixe des Sonderforschungsbereichs "Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit" an der Freien Universität Berlin vor.

28.01.2014  Vortrag von Dr. Stephan Rosiny zum Bürgerkrieg in Syrien

Unter dem Titel „Power Sharing - eine Konfliktlösung für Syrien?" hat Dr. Stephan Rosiny (GIGA Institut für Nahost-Studien, Hamburg) den anhaltenden Bürgerkrieg in Syrien analysiert und gegenwärtige Aussichten auf eine Lösung des Konflikts erörtert. In diesem Zusammenhang hat der ausgewiesene Regionalexperte auch auf die Erfahrungen mit Machtteilungsarrangements in anderen multiethnischen Gesellschaften des Nahen Ostens verwiesen.

23. - 25.01.2014  Internationales Symposium "Peacebuilding in crisis? Experiences and new perspectives"

Über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten auf der von der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF) und dem ZeDF veranstalteten Tagung verschiedene Kritiken, Probleme und Dilemmata des Peacebuilding und beschäftigten sich mit neuen theoretisch-konzeptionellen Perspektiven und politischen Ansätzen, um Friedensprozesse in Nachkriegsgesellschaften zu fördern. Am Symposium wirkten namenhafte Experten und Expertinnen aus dem In- und Ausland mit, darunter u.a. die Professoren Michael N. Barnett (George Washington University, Washington DC), David Chandler (University of Westminster, London), Oliver Richmond (University of Manchester), Keith Krause (The Graduate Institute Geneva) und Vivienne Jabri (King’s College London) sowie aus deutschen Forschungsinstituten der Friedens- und Konfliktforschung Prof. Dr. Susanne Buckley-Zistel (Zentrum für Konfliktforschung, Universität Marburg), Prof. Dr. Tobias Debiel (Institut für Entwicklung und Frieden, Universität Duisburg-Essen), Prof. Dr. Andreas Mehler (German Institute of Global and Area Studies, Hamburg), Dr. Jonas Wolff (Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung, Frankfurt) und Dr. Martina Fischer (Berghof Foundation, Berlin).

01.01.2014 Mitglied in den Beiräten von HSFK und SEF

Mit Jahresbeginn wurde Prof. Dr. Ulrich Schneckener als neues Mitglied in zwei Beiräte berufen: Zum einen gehört er nunmehr dem Wissenschaftlichen Beirat der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) in Frankfurt an, zum anderen wirkt er künftig im Beirat der Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF) mit Sitz in Bonn mit.

 

2013

11.-12.11.2013 Workshop zur Konstruktion von Sicherheit

Unter dem „Die Deutschen und die Sicherheit“ fand in Berlin eine Tagung des Forschungsforums Öffentliche Sicherheit (Freie Universität Berlin) statt, die sich mit der gesellschaftlichen Konstruktion von Risiken, Sicherheit und Unsicherheit beschäftigte. Prof. Dr. Ulrich Schneckener hielt in diesem Rahmen einen Vortrag zum Thema „Politische und administrative Reaktionsmuster mit dem Terrorrisiko“.

30.10.2013 Teilnahme an einem Vortragsabend der Konrad-Adenauer-Stiftung in Bogotá zum Thema „Entwaffnung, Demobilisierung und Reintegration: Schlüsselaspekte für die Konsolidierung des Friedens in Kolumbien“

Gemeinsam mit dem Schweizer Politikwissenschaftler Dr. Enzo Nussio nahm Sandra Wienand an einem Vortragsabend der Konrad-Adenauer-Stiftung unter dem Titel „Entwaffnung, Demobilisierung und Reintegration: Schlüsselaspekte für die Konsolidierung des Friedens in Kolumbien“ in Bogotá teil. Die Moderation des Abends übernahm Dr. Alejandro Aponte, kolumbianischer Strafrechtler an der Universität Javeriana in Bogotá. Neben den Herausforderungen bezüglich der weiterhin unvollständigen Demobilisierung der Paramilitär-Blöcke sowie einiger Guerilla-Gruppen der 1990er und 2000er Jahre, wurden die zentralen Chancen und Problemfelder der aktuellen Friedensverhandlungen mit der FARC-Guerilla diskutiert. Darüber hinaus wurde das Erbe des Paramilitarismus in Kolumbien aufgegriffen und die Problematik der bis heute in ländlichen Regionen operierenden neoparamilitärisch-kriminellen Gruppen sowie Möglichkeiten des Umgangs mit diesen erörtert.

22. - 24.10.2013 Projektpräsentationen in Bogota

Im Rahmen ihrer Feldforschung präsentierten Prof. Dr. Ulrich Schneckener und Sandra Wienand das DFG-Projekt zur Rolle von Milizen bei der Herstellung von Sicherheit in Bogota. Zunächst diskutierten sie das Projekt mit Experten der Corporación Nuevo Arco Iris (CNAI), einer Einrichtung zur Friedens- und Entwicklungsforschung in Kolumbien, ehe sie einen Vortrag zum gleichen Thema vor Studierenden und Fachkollegen am politikwissenschaftlichen Institut der Universidad de los Andes hielten.

17.-18.10.2013 Tagung zum Drogenhandel in Mexiko-City

An der internationalen Konferenz zum Thema „Die Bekämpfung des Drogenhandels – Einfluss auf internationale Beziehungen“ in Mexiko-City, veranstaltet von der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Colegio de México, beteiligte sich Prof. Dr. Ulrich Schneckener mit einem Panelbeitrag mit dem Titel „Understanding Non-state Violence. Dealing with Armed Groups“. An der Tagung nahmen Expertinnen und Experten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den USA, Deutschland, Mexiko und weiteren lateinamerikanischen Ländern teil.

01.06.2013 Mitglied im Stiftungsrat der DSF

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka, hat Prof. Dr. Ulrich Schneckener in den Stiftungsrat der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF) berufen, der mit Vertretern der Ministerien, Abgeordneten und Wissenschaftlern besetzt ist. Er wird dem obersten Entscheidungsgremium der Stiftung für fünf Jahre angehören, bisher war Schneckener Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der DSF.

17.05.2013 How can we do better? Zusammenarbeit in fragilen Staaten

Im Rahmen der Entwicklungspolitischen Diskussionstage des Seminars für Ländliche Entwicklung (SLE) nahm Prof. Dr. Ulrich Schneckener in Berlin an einer Podiumsdiskussion zur Rolle der Entwicklungspolitik in Krisenregionen und fragilen Staaten teil. Gemeinsam mit Elke Gottschalk (Welthungerhilfe), Brigitte Reichelt (GIZ) und Gundula Weitz-Huthmann (BMZ) diskutierte er Probleme und Herausforderungen der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit.

9.4.2013 GIZ-Fachtage: Workshop zu fragiler Staatlichkeit

Im Rahmen der Fachtage der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) referierte Prof. Dr. Ulrich Schneckener in Berlin zum Thema Umgang mit fragiler Staatlichkeit. Der Workshop befasste sich darüber hinaus mit der Arbeit der GIZ in Afghanistan und im Südsudan.

28.02. - 02.03.2013 AFK-Tagung „Frieden und Grenzen“

Bei der diesjährigen Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK) in der Akademie für Politische Bildung Tutzing war die Osnabrücker Friedensforschung gleich mit vier Beiträgen vertreten. Auf den von Prof. Dr. Ulrich Schneckener organisierten Panels mit dem Titel „Grenzen zwischen staatlicher und nicht-staatlicher Gewalt“ stellten u.a. Sandra Wienand und Christoph König das Projekt zu „Security Governance durch Milizen“ vor, Andrea Pabst sprach über ihr Dissertationsvorhaben „Contentious Politics in Transitional Justice Prozessen“ und Ulrich Schneckener steuerte einen einleitenden Beitrag zum Verhältnis von staatlicher und nicht-staatlicher Gewalt bei. Darüber hinaus beteiligte sich Dr. Bernhard Rinke mit einem Referat zur „Konstruktion und Dekonstruktion der Grenzen Europas“ am Panel zu „Europas Grenzen – Konstruktion und Management durch die EU“. Das vollständige Programm der Tagung findet sich unter: http://www.afk-web.de

31.01.2013 Vortrag bei Bundesakademie für Sicherheitspolitik

Im Rahmen des jährlichen Seminars für Sicherheitspolitik hielt Prof. Dr. Ulrich Schneckener einen Vortrag zum Thema „Nichtstaatliche Gewaltakteure in fragilen Staaten – Beispiel Sahelzone“ an der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) in Berlin. Das Seminar wird in erster Linie von Vertreter/innen verschiedener Bundesministerien besucht.

2012

30.10.2012 What works in fragile states?

Bei einem gemeinsamen Workshop des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Berlin zum Thema "What works in fragile states?" beteiligte sich Prof. Dr. Ulrich Schneckener mit einem Beitrag auf dem abschließenden Panel, in dem er die Debatte zu fragilen Staaten in Forschung und politischer Praxis kommentierte.

21. - 22.09.2012 SEF-Workshop zu alternativen Governance-Formen

In Berlin fand ein Expertenworkshop der Stiftung Entwicklung und Frieden mit dem Titel „Jenseits der multilateralen Konferenz-Diplomatie: Alternative Governance-Formen zur Lösung globaler Probleme“ statt. Prof. Dr. Ulrich Schneckener beteiligte sich darin mit einem Abschlussvortrag, in dem er verschiedene Szenarien und Optionen für künftige Weltordnungspolitik zur Diskussion stellte.

17. - 18.09.2012 Konferenz in Birmingham

Prof. Dr. Ulrich Schneckener sprach auf der Konferenz Civil War and the Statebuilding Challenge an der University of Birmingham über „The role of militias and vigilantes in state- and peacebuilding” und stellte das neue DFG-Projekt zu Milizen vor. Die internationale Tagung wurde u.a. organisiert von den beiden Journals “Civil Wars” und “Ethnopolitics“.

07.09.2012 Sicherheitspolitische AIK-Summer School 2012 zum Thema Konflikt und Konfliktlösung in der internationalen Politik

Dr. Bernhard Rinke beteiligte sich als Gastreferent an der „Sicherheitspolitischen Summer School“  der Akademie der Bundeswehr für Information und Kommunikation in Strausberg bei Berlin. Vor Studierenden der Bundeswehr referierte er über „Internationale Organisationen als Faktoren in der Konfliktlösung“, wobei er sich in verschiedenen Vorträgen genauer mit der Rolle, Funktion und Leistungsfähigkeit der Vereinten Nationen, der Europäischen Union, der NATO, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, der Afrikanischen Union, der Wirtschaftlichen Gemeinschaft Westafrikas sowie der Arabischen Liga beschäftigte.

Eine rege Diskussion entzündete sich in diesem Zusammenhang insbesondere an den Fragen nach den Perspektiven einer Reform des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen sowie einer europäischen Armee.

19.06.2012 Vortrag und Diskussion zur Deutschen Außen- und Sicherheitspolitik

Dr. Bernhard Rinke hielt in Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie Nordrhein-Westfalen (Bonn) vor Soldaten der Bundeswehr in Münster einen Vortrag über die „Deutsche Außen- und Sicherheitspolitik im Wandel“. Im Anschluss an seinen Vortrag folgte eine Diskussion über die Auslandseinsätze der Bundeswehr.

08. - 10.06.2012 Tagung zum Thema „Politik für den Frieden im 21. Jahrhundert. Herausforderungen, Aufgaben, Chancen“

Prof Dr. Ulrich Schneckener hielt im Rahmen der vom Zentrum für Demokratie- und Friedensforschung (ZeDF), dem Institut für Politikwissenschaft der WWU Münster, der FernUniversität in Hagen, der Universität Siegen und der Landesarbeitsgemeinschaft Friedenswissenschaft NRW organisierten Tagung in der Akademie Franz Hitze Haus (Münster) einen Vortrag zum Thema „Ausblick auf das Gewaltgeschehen im 21. Jahrhundert. Zum Verhältnis von staatlichen und nichtstaatlichen Gewaltakteuren“.

Dr. Bernhard Rinke eröffnete die Tagung mit einem Beitrag unter dem Titel „Konflikt, Krieg, Frieden, Sicherheit – Eine Einführung" und moderierte zum Abschluss der Tagung eine Podiumsdiskussion mit Dr. Jörg Waldmann (Universität Düsseldorf), Dr. Andrea Schneiker (Universität Hannover) und Dr. Laura Gores (Europäischer Rechnungshof) zum Thema „Politik für den Frieden im 21. Jahrhundert“.

10. - 11.05.2012 Tagung zur Sicherheitskultur

Bei der Tagung „Der verunsicherte Staat“ im Rahmen des Projektes Sicherheitskultur im Wandel an der Johann-Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt hielt Prof. Dr. Ulrich Schneckener einen Panelvortrag zum „Politischen und administrativen Umgang mit dem ‚Terrorrisiko‘“.

Die Tagung befasste sich mit unterschiedlichen sicherheitspolitischen Herausforderungen für den Staat – neben Terrorismus auch Cyber-Kriminalität, Pandemien, Energiesicherheit und Finanzkrisen.  

24.04.2012 Feierliche Eröffnung des Zentrums für Demokratie- und Friedensforschung (ZeDF) und Auftakt der Ringvorlesung

Osnabrück ist künftig nicht nur die „Stadt des Friedens“ sondern auch ein Ort der Friedensforschung.
In Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste wurde am 24.04.2012 von der niedersächsischen Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka das interdisziplinäre Zentrum für Demokratie- und Friedensforschung an der Universität Osnabrück eröffnet.

„Die Gründung dieses Zentrums ist ein weiterer Beitrag zur Profilbildung der Universität Osnabrück, zumal es in Niedersachsen derzeit keinen Standort gibt, der über vergleichende Aktivitäten im Bereich der Friedens- und Konfliktforschung verfügt“, so Universitätspräsident Prof. Dr.-Ing. Claus Rollinger.

Eine der ersten Aktivitäten des neuen Zentrums ist die Ringvorlesung „Konflikt und Kooperationen um Ressourcen“ im Rahmen der Friedens-Gastprofessur. Den Festvortrag zum Thema „Ressourcen als Konfliktursache: Knappheit und Überfluss“ hielt Prof. Dr. Michael Brzoska.

Anschließend fand eine Podiumsdiskussion mit Dr. Christiane Fröhlich, Prof. Dr. Britta Klagge, Prof. Dr. Arnulf von Scheliha und Prof. Dr. Ulrich Schneckener statt.

22. - 24.03.2012 44. Jahreskolloquium der AFK

Prof. Dr. Ulrich Schneckener, Andrea Pabst M.A. und Dr. Bernhard Rinke nahmen vom 22. bis 24. März in der Evangelischen Akademie Villigst (Schwerte) am 44. Jahreskolloquium der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK) zum Thema „Widerstand-Gewalt-Umbruch“ teil.

Anlässlich der in diesem Rahmen stattfindenden Mitgliederversammlung wurde Dr. Bernhard Rinke als Beisitzer neu in den Vorstand der AFK gewählt.

01.03.2012 Interview zur Konfliktforschung

In einem Interview mit der Deutschen Welle (DW) sprach Prof. Dr. Ulrich Schneckener über die Entwicklungen des weltweiten Konfliktgeschehens sowie über den Stellenwert der Konfliktforschung in Deutschland. Den Bericht finden Sie hier.