Homepage Sozialwissenschaften  -  Fachbereichsinformationen  -  Fachgebiete  -  Internationale Beziehungen

Suche Uni-Osnabrueck.DE
Suche WWW
Standard Version
Druckvorschau in neuem Fenster öffnen (Javascript). Sollte dieser Button bei Ihnen nicht funktionieren, so benutzen Sie bitte die Druckvorschau des Browsers
Internationale Beziehungen
Aktuelles · Publikationen · Projekte · Kooperationen · Infos für Studierende · ZeDF ·
Profil
Rathaus Osnabrueck
  Eingangstür des Rathauses des Westfälischen Friedens (Osnabrück)

Das „Westfälische System“ – basierend auf dem „Westfälischen Frieden“ (1648) von Osnabrück und Münster – wird in der Lehre der Internationalen Beziehungen, ungeachtet der realgeschichtlichen Entwicklung, häufig als Metapher für das internationale Staatensystem genutzt. Spätestens mit dem Ende des Ost-West-Konfliktes sowie vorangetrieben durch Prozesse der Globalisierung und Transnationalisierung wird jedoch mehr und mehr von der Entwicklung eines „post-westfälischen“ Systems oder zumindest von Formen des „post-westfälischen Regierens“ gesprochen.

Insbesondere der europäische Integrationsprozess gilt hier als ein Beispiel, aber auch die Zunahme und der Bedeutungsgewinn von internationalen Organisationen, Foren, Regimen und nicht-staatlichen Akteuren (vor allem von Nicht-Regierungsorganisationen) verweisen auf strukturelle Veränderungen der internationalen Politik. Darüber hinaus betonen unterschiedliche theoretische Perspektiven die Relevanz von gesellschaftlichen Faktoren, von Institutionen, Regeln und Verfahren, von Lern- und Sozialisationsprozessen sowie von Normen/Prinzipien und ihrer Verbreitung im internationalen Umfeld.

Lehre und Forschung setzen an diesen Punkt an und beschäftigen sich mit Problemen und Herausforderungen des internationalen und globalen Regierens zwischen „Westfalia“ und „Post-Westfalia“. Im Zentrum stehen dabei die Bereiche Internationale Beziehungen, Friedens- und Konfliktforschung sowie europäische Außenpolitik.

Internationale Beziehungen

  • Theorien und Konzepte der Internationalen Beziehungen

  • Normative und empirische Fragen von Weltordnungspolitik, Formen des Global Regierens

  • Internationale Organisationen, insbes. das System der Vereinten Nationen

  • Internationale Sicherheitspolitik, insbes. auch Terrorismus und Terrorismus­bekämpfung

  • Rolle von nicht-staatlichen Akteuren in der Weltpolitik

Friedens- & Konfliktforschung

  • Theorien und Konzepte der internationalen Konfliktbearbeitung

  • Formen der Konfliktregulierung, insbes. mit Blick auf innerstaatliche Konflikte

  • Internationales State- und Peacebuilding, Umgang mit Problemen fragiler Staatlichkeit

  • Umgang mit nicht-staatlichen Gewaltakteuren in Konflikt- und Post-Konflikt­gesellschaften

  • Rolle von NGOs bei der Konfliktbearbeitung

Europäische Außenpolitik

  • Rolle der EU in den internationalen Beziehungen bzw. in der Weltpolitik

  • Europäische Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik

  • Beziehungen der EU zu Drittstaaten bzw. zu internationalen Organisationen und Foren

  • Europäisierung nationaler Außenpolitiken, insbes. mit Blick auf deutsche Außenpolitik

Das Lehrangebot richtet sich in erster Linie an Studierende, aus den Studiengängen BA Social Sciences (Major Politik), BA Europäische Studien, MA Demokratisches Regieren und Zivilgesellschaft sowie den MA Europäisches Regieren.

MitarbeiterInnen

Prof. Dr. Ulrich Schneckener

Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen:

Andrea Pabst, M.A.

Dr. Bernhard Rinke

Sekretariat:

Ilse Tobien

Studentische Mitarbeiter/innen:

Olivia Formella

Frederik Kathmann

Sandra Wienand

18.11.2011
Zentrum für Demokratie- und Friedensforschung