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Fachbereichsinformationen  -  Fachgebiete  -  Vergleichende Politikwissenschaft

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Vergleichende Politikwissenschaft

Profil

Die vergleichende Politikwissenschaft beschäftigt sich mit politischen Systemen und ihren Teilstrukturen wie beispielsweise Föderalismus, Parlamentarismus, Parteien und Verbände und politische Kultur. Dabei wird das politisch-administrative System als Teilsystem der Gesellschaft verstanden, das in engen Austauschbeziehungen mit ökonomischen, sozialen und kulturellen Systemen steht. Besonders deutlich wird dieser Aspekt in der Entwicklung des modernen Rechts-, Wohlfahrts- und Interventionsstaat, der regulierend in die soziale Entwicklung eingreift, allerdings autonome Prozesse der gesellschaftlichen Selbststeuerung (aus Markt und Zivilgesellschaft) zu respektieren hat.

Die international vergleichende Politikwissenschaft kennzeichnet sich durch eine Pluralität von methodischen und theoretischen Herangehensweisen, die teilweise in einem Wettbewerb stehen, aber auch eine differenzierte Herangehensweise an Fragestellungen auf der Mikro-, Meso- und Makroebene erlauben. Der Wandel und die Transformation politischer Systeme sowie die Rückwirkung von Prozessen der Globalisierung und Europäisierung auf die Entwicklung nationaler und subnationaler politischer Systeme stehen hierbei gegenwärtig im Fokus empirisch-analytischer Forschungsfragestellungen.

 

Forschungsprojekte

Projektkoordinator des DVPW-Portals „PolitikON“ seit 2007 (http://www.politikon.org/). Das Online-Portal umfasst digitale Lehrangebote zu allen Teildisziplinen der Politikwissenschaft, die in ca. 80 Lerneinheiten organisiert sind.

  • Regional Governance (HBS-Transferprojekt; zus. Mit Harald Plamper, abgeschlossen 2006): http://www.hbs-grg.uni-osnabrueck.de/ : Das Projekt untersuchte die theoretischen Grundlagen und empirischen Facetten neuer Formen der Netzwerkbildung und Kooperation auf regionaler Ebene in unterschiedlichen Politikfeldern und im Vergleich verschiedener westlicher Demokratien.
  • Sportsysteme und Sportpolitik in vergleichender Perspektive
    (Eigenprojekt/ Aufbau einer Forschernachwuchsgruppe mit z.Z. folgenden Promovenden:
  • Merten Haring, Die allgemeine Sportförderung der deutschen Bundesländer im Vergleich (abgeschlossen Frühjahr 2009)
  • Jens Pösse, Die Sportpolitik der deutschen Bundesregierung im Wandel (Eigenprojekt)
  • Stephan Klaus, Die Sportpolitik der Europäischen Union – eine Herausforderung für nationale Sportverbände? (Eigenprojekt; Erstbetreuer: Prof. Dr. Christian Wopp)

Es geht um die Erarbeitung politikwissenschaftlicher Analyseperspektiven, bei denen der Zusammenhang von Entwicklungen im Sportsystem und in der Sportpolitik einer Gruppe ausgewählter Staaten im Bereich des Spitzen-, Breiten- und Schulsports untersucht werden.

 

Kooperationen / Aktivitäten

Geschäftsführender Herausgeber der Reihe „Bürgergesellschaft und Demokratie“ (VS-Verlag) http://www.buergesellschaft_demokratie/

  • Mitarbeit in zwei Osnabrücker DFG-Graduiertenkollegs „Europäische Integration“ sowie im HBS-Promotionskolleg
  • Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats im DFG Graduiertenkolleg „Zivilgesellschaftliche Verständigungsprozesse in und den Niederlanden vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
  • Gastwissenschaftler am Graduiertenkolleg „Zivilgesellschaftliche Verständigungsprozesse in und den Niederlanden vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Oktober 2008 bis Februar 2009
  • Reviewtätigkeit u.a. für: Acta Politica, ÖZP, PVS, Zeitschrift für Sozialreform, Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft

 

Selbstverwaltung

  • Dekan FB 1 (2002-2004)
  • Studiendekan Politikwissenschaft (seit 2004)
  • Senat Universität Osnabrück (2006-2008)
  • Beirat der DVPW (seit 2006); Sprecher AK Verbände (1999-2007)
  • Wiss. Beirat der Forschungsgruppe Internetforschung (seit 2007)

 

MitarbeiterInnen